Info WAN integriert bei Strama-MPS Maschinenbau Office Communications Server 2007 R2 Microsoft bietet Kommunikationsplattform für den Maschinenbau

Redakteur: Dr. Andreas Bergler

Für das niederbayerische Maschinenbau-Unternehmen Strama-MPS hat die Unternehmensberatung Info WAN die Kommunikationslösung Microsoft Office Communications Server 2007 R2 installiert.

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Unter Einsatz bewährter Spitzentechnologien entwickelt das niederbayerische Unternehmen Strama-MPS Maschinenbau schlüsselfertige Lösungen für Fertigungsaufgaben und individuelle Systemlösungen. Über 6.500 Projekte weltweit sind ein Beleg für das Know-how des Unternehmens und machen den Bedarf an einer innovativen Telefonielösung deutlich. Telefoniert wird neuerdings auf Basis des Microsoft Office Communications Server 2007 R2 (OCS R2).

Hans Wallner, Leiter IT bei Strama-MPS, ist von der Entscheidung für die Microsoft-Lösung begeistert: „Wir sind sehr froh, dass wir uns für diesen weitreichenden Schritt entschieden haben“, sagt Wallner. Schließlich können jetzt die Ingenieure weltweit unkompliziert und kostengünstig mit dem Mutterhaus Kontakt halten – nicht nur telefonisch, sondern auch via Videokonferenz und Instant Messaging. Dass der technische Wandel reibungslos über die Bühne ging, stellte die Unternehmensberatung Info WAN sicher, die den Server und die gesamte Telefonanlage installiert und abgestimmt hat.

Wechsel mit Einsparungen

120 Arbeitsplätze wurden mit der neuen Telefonielösung ausgerüstet. „Ende 2008 haben wir das erste Release installiert“, blickt Wallner zurück. Das Release 2 ist seit März 2009 aktiv. „Wir wollten unsere alte Telefonanlage ohnehin austauschen.“ Denn da immer mehr neue Mitarbeiter eingestellt werden und zudem ein Neubau ausgerüstet werden musste, war ein entsprechender Handlungsdruck gegeben. Weil die Telefonanlage gemietet war und die Kosten zu explodieren drohten, entschied sich das Unternehmen zu einer grundsätzlichen Umstellung.

Der Office Communications Server 2007 R2 ermöglicht dem Anwender von seinem Arbeitsplatz oder von unterwegs aus, im richtigen Moment den richtigen Ansprechpartner zu finden. Er kann dabei direkt über die von ihm am häufigsten genutzten Anwendungen wie Microsoft Office Outlook über Instant Messaging, Audio- (VoIP), Web- und Videokonferenzen kommunizieren. OCS R2 führt dabei alle Kommunikationsmittel sowie das unternehmensweit genutzte Sprachsystem auf einer zukunftsfähigen Plattform zusammen. „Mit dem neuen Release beschreitet Microsoft den Weg hin zu einer softwarebasierten Kommunikations-Infrastruktur, die weit mehr bietet als ein herkömmliches Telekommunikationsnetzwerk und dabei kostengünstiger und intuitiver nutzbar ist“, erklärt Lars Riehn, Geschäftsführer von Info WAN. Besonders wichtig ist dabei die Möglichkeit, mit moderner IT Kosten zu sparen. Unified-Communications-Lösungen helfen zum Beispiel dabei, Reisekosten deutlich zu reduzieren. Statt zum Kunden zu fahren oder die Kollegen in der Filiale zu besuchen, arbeitet man effizienter über Standorte hinweg mit Hilfe moderner Collaboration-Tools wie zum Beispiel der Roundtable-Kamera.

Welche Vorteile der Office Communications Server für Strama bringt, lesen Sie auf der nächsten Seite.

Weltweit entwickeln

Durch die Integration von Microsoft Office, Exchange und SharepointServer können Anwender über den Office Communications Server die bekannten und von ihnen eingesetzten Anwendungen miteinander kombiniert nutzen. Die einheitliche Unternehmensinfrastruktur und Bedienung erspart den Unternehmen, eine Vielzahl verschiedener Anwendungen zu installieren und einzusetzen. „Wir liefern unsere Maschinen in die ganze Welt“, erklärt Wallner. Daher brauchte Strama-MPS eine kleine Videokonferenzlösung für die Ingenieure vor Ort.

Das Unternehmen hat sich im Segment Sondermaschinenbau weltweit einen Namen gemacht. „Wir entwickeln, konstruieren und bauen fast nur Einzelanfertigungen“, erklärt Wallner. Zunächst werden die Maschinen in Straubing aufgebaut und getestet, schließlich wieder zerlegt, verschickt und beim Kunden wieder aufgebaut. Da kommt es immer wieder vor, dass technische Hürden zu nehmen sind, die in Straubing nicht absehbar waren. Am einfachsten und schnellsten geht das mit einem direkten Draht in die Zentrale. „Unsere Konstrukteure in der Straubinger Zentrale können dann sehen, was nicht passt, wenn die Maschinen nach dem Aufbau nicht hundertprozentig laufen“, berichtet der IT-Leiter.

Die Informationen werden via Videokonferenz übermittelt, was jetzt jederzeit unkompliziert möglich ist. Neben den effizienteren Arbeitsprozessen spart das neue Kommunikationssystem unterm Strich nicht nur Kosten, sondern auch jede Menge Nerven. Monatlich finden bereits einige Videokonferenzen statt. „Das wird aber sicher schnell mehr werden – jetzt, wo das richtige System dahinter steckt“, ist sich der IT-Experte sicher. Neben den Videokonferenzen kommt auch die Möglichkeit des Desktop Sharing bei den Mitarbeitern gut an. Damit können die Bildschirme wechselseitig freigeschaltet werden. Präsentationen oder Lastenhefte können dann von den Mitarbeitern zeitgleich bearbeitet werden.

Die größte Herausforderung bei dem Projekt war die Kopplung mit der Telefonanlage. Jetzt nutzen die Mitarbeiter ihren Computer als Softphone. „Wir haben zusätzlich aber auch Tischtelefone, die direkt am OCS hängen“, sagt Wallner augenzwinkernd.

Fazit

Der Vorteil davon ist, dass das Unternehmen keinen externen Provider mehr braucht, sondern in seinem Handlungsspektrum autark ist. Begeistert zeigt sich Wallner nicht nur von der Microsoft-Technologie, sondern auch von dem Info WAN-Team: „Die Consultants haben hervorragende Kenntnisse und sind ein Musterbeispiel für ein Systemhaus, denn sie sind immer auf dem neuesten Wissensstand.“

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