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Microsoft Surface Book 2 Mehr Power für Microsofts Hybrid-Notebook

| Autor: Klaus Länger

Das Surface Book ist das Top-Modell unter Microsofts Mobilrechnern. Die zweite Generation wartet nun mit Intel-Quadcore-Prozessor und Geforce GTX 1050 von Nvidia auf. Die größere 15-Zoll-Variante des Surface Book 2 kommt zunächst nicht nach Deutschland.

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Optisch hat sich die zweite Generation des Surrface Book kaum verändert. Aber es gibt deutlich mehr Leistung, einen USB-C-Port und ein zusätzliches 15-Zoll-Modell. Das allerdings nicht in Deutschland.
Optisch hat sich die zweite Generation des Surrface Book kaum verändert. Aber es gibt deutlich mehr Leistung, einen USB-C-Port und ein zusätzliches 15-Zoll-Modell. Das allerdings nicht in Deutschland.
(Bild: Microsoft)

Zum Start der neuen Windows-10-Version bringt Microsoft auch eine Neuauflage des Surface Book auf den Markt. Beim Surface Book 2, das im Gegensatz zum Surface Pro eher ein Hybrid-Notebook als ein 2-in-1-Tablet ist, hat Microsoft vor allem bei Prozessor und der in einigen Modellen im Keyboard-Dock integrierten GPU zugelegt. In der Top-Ausstattung des Surface Book 2 sitzt hinter dem 13,5-Zoll-Display nun als Prozessor ein Intel Core 17-8650U mit vier Prozessorkernen. Das von der Basis trennbare Tablet ist trotz des stärkeren Prozessors extrem schlank geblieben und arbeitet ohne Lüfter. Microsoft bietet das Surface Book 2 mit Core i7 in drei Varianten an: Mit acht GB RAM und 256-GB-SSD, mit 16 GB RAM und 512-GB-SSD sowie mit 16 GB Arbeitsspeicher und einer Terabyte-SSD.

In der Basiseinheit mit Tastatur und Touchpad sitzt bei allen i7-Varianten eine schnellere Nvidia-GTX-1050-GPU mit zwei GB Grafikspeicher. Zusätzlich sind hier noch ein zweiter Akku und alle USB-Schnittstellen untergebracht. Bei der Einstiegsversion kommt ein Intel Core i5-7300U mit zwei Kernen zum Einsatz. Hier ist man auf acht GB RAM und die 256-GB-SSD beschränkt. Zudem fehlt im dünneren Keyboard-Dock auch die zusätzliche GPU. Für die Grafik ist die im Core i5 integrierte HD-630-GPU allein zuständig. Die WLAN-AC-Schnittstelle mit zusätzlicher Bluetooth-4.1-Unterstützung ist in beiden Modellen zu finden. Ein LTE-Modul gibt es beim Surface Book 2 nicht.

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Ein Novum bei Surface-Modellen ist der USB-C-Port, der auch zum Laden des Geräts verwendet werden kann. Das bisherige Netzteil mit magnetischem Anschluss gibt es aber weiterhin. Die USB-C-Schnittstelle unterstützt ebenso wie die beiden Typ-A-Ports nur USB 3.1 Gen1 mit fünf GBit/s. Das Touch-Panel im Tablet bietet wie bisher eine Auflösung von 3.000 x 2.000 Bildpunkten. Verfügbar sind die Geräte ab November. Die Preise beginnen bei 1.749 Euro (UVP) und reichen bis zu 3.449 Euro (UVP). Der Surface-Stift mit 4.096 Druckempfindlichkeitsstufen und Neigungserkennung gehört nicht zur Grundausstattung, sondern kostet 109 Euro (UVP) extra. Als weiteres Eingabegerät wird der Surface Dial unterstützt.

Surface Book 2 mit 15-Zoll-Display

In den USA bietet Microsoft zusätzlich zur 13,5-Zoll-Variante noch eine 15-Zoll-Version des Surface Book 2 an. Diese Diagonale gab es bisher noch nicht bei dem Microsoft-Flaggschiff. Das größere Display liefert hier eine Auflösung von 3.240 x 2.160 Bildpunkten. Das 15-Zoll-Modell gibt es nur mit Intel Core i7-8650U und Nvidia-GPU. In der Basiseinheit steckt hier allerdings eine stärkere Geforce-GTX-1060-GPU mit sechs GB Grafikspeicher. Als zusätzliches Extra ist ein Empfänger für den drahtlosen Xbox-One-Controller eingebaut. Ob oder wann das große Surface Book 2 in Deutschland verkauft wird, ist derzeit nicht zu erfahren.

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 Klaus Länger

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