Jessica Biel, Eva Mendes, Selena Gomez, Shakira und Cameron Diaz in der Top Ten McAfee: Emma Watson löst Heidi Klum als „gefährlichste“ Prominente ab

Redakteur: Ira Zahorsky

Wer online nach Prominenten sucht, fängt sich einer Studie von McAfee zufolge leicht Malware ein oder wird zum Phishing-Opfer.

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Bei der Websuche nach Emma Watson, alias Hexe Hermione Granger von Harry Potter, fängt man sich leicht Malware ein.
Bei der Websuche nach Emma Watson, alias Hexe Hermione Granger von Harry Potter, fängt man sich leicht Malware ein.
(©-Alice-Boccaleoni---Fotolia.com)

Bereits zum sechsten Mal in Folge untersuchte McAfee, bei welchen Schauspielern, Sportlern, Musikern, Politikern, Designern oder Komikern eine Online-Suche gefährlich werden kann. Das diesjährige Ranking führt Emma Watson, bekannt für ihre Rolle als Hermione Granger bei „Harry Potter“, an. Bei der Suche nach der jungen Britin, die auch Werbung für Lancôme macht, besteht eine Chance von 12,6 Prozent, sich einen Virus einzufangen oder Opfer einer Phishing-Attacke zu werden. Besonders in Kombination mit Begriffen wie „free downloads“ (kostenlose Downloads), „nude pictures“ (Nacktbilder), „fakes“ (Fälschung, Imitation) oder „busted“ (ruiniert) steigt das Risiko, auf einer gefährlichen Website zu landen.

„Heutzutage suchen Consumer online die aktuellsten Fotos, Videos, Tweets und News zu ihren Stars. Durch die riesige Datenmenge und den hohen Grad an Interaktion vergessen die User oft die Risiken, die sie durch das Anklicken von Links in Kauf nehmen“, so Paula Greve, Director Web Security Research bei McAfee. „Doch die Häufigkeit, sich Malware einzufangen – sei es über verseuchte Anzeigen, Browser-Attacken oder maskierte URLs – hat sich deutlich erhöht.“

Frauen, Latinas, Models und Musiker

Die McAfee-Studie, die zur Ermittlung der gefährlichen Webseiten den McAfee SiteAdvisor nutzt, ergab, dass die Suche nach Frauen gefährlicher ist. Der einzige Mann unter den Top 20 ist der US-amerikanische Comedian Jimmy Kimmel auf Platz 13.

Auch die Suche nach Supermodels wie Elle Macpherson, Bar Rafaeli oder Kate Upton sowie nach jungen Sängerinnen wie Selena Gomez, Shakira oder Taylor Swift führt tendenziell in Richtung Schad-Software.

Wenn jemand in den Schlagzeilen ist, heißt das jedoch nicht automatisch, dass die Suche nach diesem Prominenten auf Malware-verseuchte Seiten leitet. So sind weder Tom Cruise, Katie Holmes, Kristen Stewart oder Robert Pattinson unter den Top 50. Auch Heidi Klum, Mila Kunis, Anna Paquin, Brad Pitt fielen dieses Jahr aus der Top 10.

Auf der nächsten Seite finden Sie die Top Ten der gefährlichsten Promi-Websites und Tipps für mehr Sicherheit.

Tipps für mehr Sicherheit

  • Seien Sie besonders vorsichtig, wenn eine Website Sie zu einem Download auffordert, bevor Inhalte bereitgestellt werden.
  • Laden Sie sich Inhalte und Video-Streams nur von seriösen Webseiten herunter.
  • Kostenlose Downloads sind tendenziell eher Viren-verseucht.
  • Schützen Sie alle Ihre Internet-fähigen Geräte mit entsprechender Software.

Top Ten

  • 3: Eva Mendes ist neu auf McAfees Liste. Sie steht gerade wegen ihrem Flirt mit Schauspieler Ryan Gosling in den Schlagzeilen.
  • 6: Megan Fox, verheiratet mit und schwanger von Schauspieler Brian Austin Green, war letztes Jahr noch auf Platz 15.
  • 7: Shakira, bekannt für Songs wie „Hips Don''t Lie“ oder „Whenever, Wherever“ steht auf der Forbes-Liste der mächtigsten Frauen.
  • 8: Cameron Diaz war 2010 die „gefährlichste Prominente“. Sie dated gerade den US-Baseballspieler Alex Rodriguez und wird eventuell eine Rolle in „Expendables 3“ spielen.
  • 10: Sofia Vergara ist eine kolumbianische Schauspielerin und Model, die auf der Forbes-Liste der mächtigsten Frauen steht.

In unserer Bildergalerie finden Sie die Plätze 1, 2, 4, 5 und 9.

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