Umbaumaßnahmen in Marl Maxdata arbeitet mit Fremdfertigung und Belinea im Consumer-Segment an schwarzen Zahlen

Redakteur: Dr. Stefan Riedl

Auch 2007 musste Maxdata Verluste ausweisen. Allerdings ist das Geschäft mit Fremdfertigung angelaufen, und über den Belinea-Brand punktet das Unternehmen im Consumer-Markt. Der Vorstandsvorsitzende Thomas Stiegler gibt sich optimistisch.

Vorstands-Chef Thomas Stiegler sieht Maxdata auf dem richtigen Weg.
Vorstands-Chef Thomas Stiegler sieht Maxdata auf dem richtigen Weg.
( Archiv: Vogel Business Media )

Um die Fabrik in Würselen auszulasten, hatte sich Maxdata in eine Vertriebs- und Marketing-Gesellschaft (Maxdata International GmbH) und die Manulogs Manufacturing and Logistic Services GmbH (Produktion und Logistik) aufgeteilt. Damit reagierte der Hersteller Mitte 2007 auf schlechte Bilanzzahlen. Waren es 2005 noch 657,4 Millionen Euro Umsatz und ein Verlust (EBIT) von 34,9 Millionen Euro, sank der Umsatz 2006 auf 524,8 Millionen Euro, was den Verlust auf 42,8 Millionen Euro ausweitete.

2007 sank der Umsatz ein weiteres mal auf 468,8 Millionen Euro, dank diverser Umbaumaßnahmen verringerte sich der Verlust aber auf 32,9 Millionen Euro. Das bedeutet zwar, dass Maxdata effektiver geworden ist. Aktionäre kann man so allerdings auf der Hauptversammlung nicht begeistern.

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Wie Maxdata-Vorstands-Chef Thomas Stiegler im Gespräch mit IT-BUSINESS verriet, läuft die Fremdfertigung inzwischen an. Tausende PCs und Notebooks rollen im Rahmen eines externen Auftrages bereits von den Bändern. Weitere Gespräche seien am Laufen, um die Fertigungsstätten weiter auszulasten. Insbesondere aus dem Elektronikumfeld sei Interesse zu verzeichnen.

Der zweite große Baustein in der Maxdata-Strategie, mit dem Belinea-Brand im Consumer-Markt zu punkten, sei auch auf dem besten Wege zum Erfolg. Das Geschäft sei gut gestartet und im Fachhandel gäbe es große Zustimmung für das Konzept, so der Vorstandsvorsitzende.

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