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IDC zu Umsatz mit Operations und Manufacturing Applikationen (OMA)

Markt für O&M-Software verliert an Schwung

03.12.2009 | Redakteur: Katrin Hofmann

Auch 2012 wird das Umsatzwachstum von O&M-Applikations-Budgets voraussichtlich noch unter dem Stand von 2008 liegen.
Auch 2012 wird das Umsatzwachstum von O&M-Applikations-Budgets voraussichtlich noch unter dem Stand von 2008 liegen.

Noch im vergangenen Jahr wuchs der Umsatz, der mit Operations- and Manufacturing-Lösungen in Deutschland generiert wurde, um über vier Prozent. Dieses Jahr allerdings haben sich die Aussichten deutlich verschlechtert.

Im Zuge der konjunkturellen Entwicklung verliert den Marktforschern von IDC zufolge der Markt für Operations- & Manufacturing-Software (O&M-Applikationen) bis Jahresende deutlich an Fahrt. Lag das Umsatzwachstum 2008 noch bei vier Prozent, ist es dieses Jahr deutlich zurückgegangen. Allen voran sollen Manufacturing-Lösungen unter der Rezession leiden.

Im weiteren Prognosezeitraum könnten die Ausgaben der Unternehmen für O&M-Applikationen dank der sich aufhellenden konjunkturellen Situation wieder allmählich an Fahrt gewinnen. Seit 2008 bis 2012 soll die durchschnittliche jährliche Wachstumsrate bei 2,8 Prozent liegen. 2012 wird demnach ein Umsatzvolumen von rund 1,2 Milliarden Euro erreicht.

Einen Überblick über die getätigten und geplanten Investitionen von Firmen seit 2008 bis 2012 erhalten Sie, wenn Sie die Grafik anklicken.

Definition O&M-Applikationen

Operations and Manufacturing Applikationen (OMA) dienen der Automatisierung und Optimierung von Fertigungsprozessen sowie erzeugten Dienstleistungen und damit verbundener Back-Office-Operationen. Dies betrifft sowohl die Planung wie auch die Durchführung. Optimiert werden dabei etwa der Einsatz von Arbeitskräften, Rohstoffen oder Maschinen.

Unterteilt werden OMA in folgende Segmente:

  • Manufacturing: Unter Manufacturing-Anwendungen fallen Lösungen unter anderem für die Material- und Kapazitätsbedarfsplanung, das Stücklistenmanagement, Fertigungsprozess-Planung und -Simulation, Anlagenüberwachung oder Qualitätskontrolle. Nicht beinhaltet ist CAM-Software.
  • Services Operations Management: Diese unterstützen die Erstellung von Dienstleistungen. Hierzu gehören etwa die Automatisierung von Schadensabwicklungsprozessen bei Versicherungsunternehmen oder die Kreditabwicklung bei Banken.
  • Andere Back-Office-Anwendungen: Hierzu gehören Anwendungen zur Automatisierung von Geschäftsprozessen, soweit sie nicht in die beiden anderen Kategorien passen, unter anderem E-Learning-Anwendungen, Übersetzungs- und Spracherkennungsprogramme.

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