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DattoCon

Managed Service Provider unter sich in San Diego

| Autor: Dr. Stefan Riedl

Tim Weller, CEO von Datto, auf der Bühne der DattoCon19 in San Diego.
Tim Weller, CEO von Datto, auf der Bühne der DattoCon19 in San Diego. (Bild: Datto)

Die jährliche Hausmesse für Managed Service Provider, DattoCon, lockte rund 2.900 Vertreter dieser Zunft nach San Diego. Dort wurde das Wachstum der Branche gefeiert und etliche Produktneuheiten aus dem Hause Datto vorgestellt.

Tim Weller, CEO von Datto, sagt: „Unsere Partner und wir sind uns einig, dass jetzt die beste Zeit ist, um in der Branche als MSP tätig zu sein.“ 18 Monate nach dem Zusammenschluss mit Autotask stagniert die Zahl der Datto-Partner keineswegs. Laut Weller wurden seit Jahresbeginn weltweit mehr als 1.500 neue Partner hinzugewonnen.“ So kommt der Hersteller weltweit auf rund 15.000 Partnerschaften mit Managed Service Providern. Diese Zeichen des Wachstums kommen nicht von ungefähr. Vielmehr wachsen die weltweiten externen IT-Ausgaben von kleinen sowie mittleren Unternehmen und mit ­ihnen steigen die Umsätze in der MSP-Branche.

Produktneuheiten

Neben mehreren neuen Managern auf weltweiter, beziehungsweise EMEA-Ebene, stellte Datto etwa 20 Produktneuheiten, beziehungsweise Updates vor. Emily Glass, Chief Product Officer, hob den Dienst „Cloud Continuity für PCs“ hervor, mit der Daten von KMU Cloud-basiert geschützt werden können, sowie neue Layer-3-Switches von Datto Networking.

Cloud Continuity für PCs“ soll der Tatsache Rechnung tragen, dass trotz des Trends Daten auf Dateiserver und in SaaS-Anwendungen zu packen, wichtige Geschäfts­daten nach wie vor häufig auf ungeschützten Mitarbeiter-PCs schlummern. Der neue Image-basierte Datto-Dienst erstellt kontinuierliche Backups und schützt kritische PC-Daten vor Ransomware-Angriffen, Verlust, Diebstahl oder versehentlichem Löschen. MSPs können damit einzelne ­Dateien oder ein ganzes PC-Image ohne ­lokale Appliance wiederherstellen. Die Backup-Images können in der Datto-Cloud gelagert werden.

Cloud-basierte Layer-3-Switche

Die präsentierten Layer-3-Switches der E310-Serie sind vollständig Cloud-basiert. An Funktionen bieten sie Layer-3-Routing, 10Gb SFP+ mit Direct Attach Cable (DAC)-Unterstützung und erweiterte Sicherheitsfunktionen, einschließlich der Unterstützung von 802.1x-Radius-Authentifizierung. Der Cloud-Management-Plattform „Network Manager“ wurde ein neues Layout verpasst. Ein Audit-Log ermöglicht die Verfolgung aller durchgeführten Management- oder Systemaktionen und regelt das antriggern von Warnungen und Benachrichtigungen zu Ereignissen. Dazu gehören auch native Push-Benachrichtigungen für die mobile Anwendung, um MSPs über wichtige Geräte-Updates zu informieren.

Vereinfachtes Troubleshooting

MSPs nutzen Remote-Technologien auch um ein Troubleshooting für ihre Kunden zu betreiben. Datto RMM-Partnern (­Remote Monitoring und Management) wurde die Einführung einer BETA-Version einer neuen HTML5-basierten Remote-Technologie in diesem Kontext angekündigt. Support-Technikern soll damit ­ermöglicht werden, „ein Gerät in weniger als fünf Sekunden von jedem Gerät aus nur über den Browser fernzusteuern“, heißt es seitens Datto.

Datto-Partner haben künftig darüber hinaus die Möglichkeit, alle verfügbaren Networking-Geräte und die Stromversorgung direkt via Datto RMM zu überwachen und zu steuern.

SaaS Protection

Dank einer Kooperation mit Vade Secure können Datto-Anwender nun eine Bedrohungserkennung im Sinne prädiktiver ­E-Mail-Filter für Office 365 nutzen. Sie ­basiert auf Informationen zu Bedrohungen aus 600 Millionen Mailboxen weltweit, um neu auftretende Phishing, Spear-Phishing und Malware-Angriffe zu erkennen. Diesen Dienst gibt es nun im Bündel mit „Datto SaaS Protection“.

Apropos SaaS Protection: Datto hat das Partnermodell dahinter in Hinblick auf Preisstruktur, Incentives und Onboarding-Prozess überarbeitet.

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