Vodafone-Studie zeigt Wachstum

M2M-Technologie birgt Geschäftspotenzial für IT-Dienstleister

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Mehr externe Projekte

Bislang nutzen 41 Prozent der befragten Unternehmen Machine-to-Machine-Kommunikation ausschließlich für interne Projekte, wie die Optimierung von Arbeits- und Logistikprozessen oder die Geräteüberwachung in der Fertigung. Allerdings zeichnet sich mittlerweile eine Verlagerung ab: Laut der Umfrage werden bis 2016 drei Viertel der Unternehmen auch externe M2M-Anwendungen mit direktem Kundenbezug implementieren und nur sich noch 25 Prozent rein auf interne Projekte fokussieren.

Diese nächste Welle der Entwicklung von M2M-Kommunikation wird mit einem stärkeren Transformationsprozess in den Unternehmen einhergehen, da sie die Produkte und Services der Firmen verändern wird. Zudem bietet die Entwicklung die Chance, neue Geschäftsmodelle auf Basis von M2M-Anwendungen zu etablieren.

Chancen für IT-Dienstleister

M2M-Technologie ist das Herzstück der Industrie 4.0. Denn erst die intelligente, automatische Vernetzung von Maschinen, Datenzentren und Arbeitsplätzen macht diesen nächsten Evolutionsschritt in der Industrialisierung möglich. Dabei sind hochleistungsfähige Kommunikationsnetze die zentralen Transportwege.

Vodafone arbeitet in Sachen M2M mit IT-Dienstleistern zusammen und hat hierfür auch ein Partnerprogramm aufgebaut. Im Rahmen dessen bietet der Provider verschiedene Bausteine zur Unterstützung an.

Je nach Projekt läuft der Erstkontakt zum Kunden über diese Partner. Bei Beratung, Konzeption sowie Implementierung und Betreuung kundenspezifischer Lösungen arbeitet Vodafone nach eigenen Angaben eng mit diesen zusammen.

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„IT-Dienstleister haben vielfache Möglichkeiten vom Wachstumsmarkt M2M zu profitieren. Dies geht von der Beratung in der Prozessoptimierung, über die Implementierung von M2M-Lösungen in die Systemlandschaft der Firmen bis zu der Entwicklung eigener Lösungen“, erläutert Marc Sauter, Head of M2M Central Europe & Africa bei Vodafone, das Geschäftspotenzial für Reseller. „Dabei ist die Nutzung starker Partnerschaften ein entscheidender Faktor, um dem Kunden im Idealfall alle Komponenten aus einer Hand anbieten zu können: Hardware, Konnektivität und Software-Applikationen. Denn zumeist sind M2M-Lösungen sehr komplex und bringen tiefgreifende Veränderungen in der IT-Infrastruktur und in Prozessen mit sich. Hier sind Partner mit entsprechender Expertise entlang der M2M-Wertschöpungskette eine wichtige Voraussetzung. Als globaler Marktführer im mobilen M2M-Kommunikationsmarkt bietet Vodafone IT-Dienstleistern eine starke Partnerschaft sowie den Zugang zu länderübergreifenden Netzwerken.“ □

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Über den Autor

 Sarah Gandorfer

Sarah Gandorfer

Redakteurin bei IT-BUSINESS