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2-in-1-Geräte und Ultrabooks mit Intel Core M M wie Mobil

Redakteur: Klaus Länger

Bislang waren erst drei Geräte mit Intels Stromspar-Prozessor Core M auf dem Markt. Nun bringen etliche Hersteller Notebooks und 2-in-1-Tablets mit der ersten 14-Nanometer-CPU.

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Toshibas neues 2-in-1-Gerät mit Core-M-Prozessor ist der Portégé Z20t. Der 12,5-Zoll-Detachable ist mit einem zusätzlichen Akku im Keyboard-Dock ausgestattet und soll so eine Akkulaufzeit von bis zu 16 Stunden bieten.
Toshibas neues 2-in-1-Gerät mit Core-M-Prozessor ist der Portégé Z20t. Der 12,5-Zoll-Detachable ist mit einem zusätzlichen Akku im Keyboard-Dock ausgestattet und soll so eine Akkulaufzeit von bis zu 16 Stunden bieten.
(Bild: Toshiba)

Der Buchstabe M in der Prozessorbezeichnung hat bei Intel Tradition. Pentium M war der Name des ersten reinen Mobilprozessors, der Intel vor zwölf Jahren aus der Pentium-4-Bredouille befreite und zum Urvater der heutigen Core-Prozessoren werden sollte. Auch der Core M ist als erster Vertreter der neuen Broadwell-Familie mit 14-Nanometer-Technik speziell für Mobilrechner entwickelt.

Lenovos Yoga 3 Pro war der erste Mobilrechner mit Core M. Das 1.600-Euro-Edel-Convertible mit 13,3-Zoll-QHD+-Display ist extrem flach und leicht. Besonders raffiniert ist das 360-Grad-Display-Scharnier, das an ein Uhrenarmband erinnert und mit zur geringen Bauhöhe des Lenovo-Rechners beiträgt.

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Mit knapp 800 Euro deutlich günstiger ist der HP Envy 15 x2, der zweite Core-M-Rechner auf dem Markt. Der 15,6-Zoll-Detachable mit abnehmbarem Keyboard basiert ebenfalls auf dem Core M-5Y70, als Massenspeicher ist eine 500-GB-HDD eingebaut. Das Design und die Stiftbedienung des Envy 15 x2 erinnern an den Surface Pro 3 von Microsoft. Mit dem Envy 13 x2 hat HP für knapp 1.000 Euro auch noch eine kleinere und mit SSD ausgestattete Variante des Core-M-Detachables parat. Beide Geräte sind mit Full-HD-IPS-Displays ausgestattet. Im Unterschied zum Surface kommunizieren die Keyboards drahtlos via Bluetooth mit den HP-Tablets.

Der Dritte im Bunde ist Dell mit dem 10,8-Zoll-Business-Tablet Venue 11 Pro, für das ebenfalls ein Keyboard-Dock verfügbar ist.

Zu den kommenden 2-in-1-Geräten mit Core-M-Prozessor zählen das Acer Aspire Switch 12 mit magnetisch andockbarer Bluetooth-Tastatur, 12.5-Zoll-Full-HD-Display und verschiedenen Aufstellungsvarianten für 649 Euro und das ebenfalls mit 12,5-Zoll-Display ausgestattete Asus Transformer Book T300FA. Es soll mit 599 Euro sogar noch günstiger werden, dafür liefert das IPS-Display aber nur eine Auflösung von 1.366 x 768 Bildpunkten. Edler, aber dafür wohl auch deutlich teuerer, ist da schon das Transformer Book Chi, das Asus bereits auf der Computex erstmals angekündigt hat. Das Core-M-Tablet ist 7,3 Millimeter dünn, das 12,5-Zoll-IPS-Panel stellt hier 2.560 x 1.440 Pixel dar. Während das Transformer Book T300FA in Kürze auf den deutschen Markt kommen soll, kann uns Asus für das Chi noch keinen Starttermin nennen.

Auf der folgenden Seite stellen wir die kommenden 2-1-Business-Geräte und Ultrabooks mit Core-M-Prozessor vor

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