Gesamtes Portfolio überarbeitet Logitech: Schlaraffenland für Gamer

Autor / Redakteur: IT-BUSINESS / Susanne Ehneß / Susanne Ehneß

Zubehörspezialist Logitech hat sein gesamtes Gaming-Portfolio überarbeitet. Die neue Gaming-Reihe heißt „Logitech G“ und bietet zwei Headsets, drei Mäuse und zwei Keyboards.

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Die Tastatur G19s bietet ordentlich Grip und Sonnenschutz.
Die Tastatur G19s bietet ordentlich Grip und Sonnenschutz.
(Bild: Logitech)

Gamern dürfte es beim Anblick der sieben neuen Eingabegeräte aus dem Hause Logitech in den Fingern kribbeln. Der Hersteller hat das gesamte Gaming-Portfolio überdacht und vor allem die Oberflächen verbessert: Spezialbeschichtungen bei den Mäusen und Tastaturen sollen ein Abrutschen der Hand und störende Fingerabdrücke verhindern. Den Mäusen wurden außerdem Kunststoff-Füße spendiert, die schnellere Cursorbewegungen ermöglichen sollen. Und falls ein Gamer doch einmal außerhalb des Kellers spielen will, schützt eine UV-Beschichtung die Keyboards vor frühzeitiger Alterung.

Die Keyboards

Logitech bezeichnet die Tastatur G19s als „Kommandozentrale“, und dieser Name passt genau: Das Topmodell besitzt eine kippbares Display, auf dem sämtliche Spielinformationen wie Statistiken oder Status angezeigt werden. Zwei USB-2.0-Ports an der Oberseite nehmen MP3-Player oder Flash-Speicher auf.

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Zwölf Tasten lassen sich mit je drei verschiedenen Befehlen programmieren, sodass insgesamt 36 Befehle möglich sind. Doch auch für schnelle Tastenkombinationen ist das G19s gemacht: Das Anti-Ghosting erstreckt sich über 26 Tasten, Übertragungsverluste dürfte es also nicht geben. Das G19s ist für 200 Euro zu haben – ab Anfang Mai, wie auch die anderen neuen Gaming-Produkte.

Das kleinere Schwestermodell G510s besitzt ebenfalls ein LCD-Panel und beschichtete Tasten. 18 davon lassen sich programmieren, auch hier verfügt jede über drei Makros. G510s wird 120 Euro kosten.

Mäuseparade

Das Alpha-Tier unter den Gaming-Mäusen ist die G700s, auch wenn sie kupiert ist: Die G700s ist drahtlos und soll über 2,4-Gigahertz-Funk stabil übertragen. Geht der Saft zur Neige, lässt sich ein USB-Kabel anschließen, ohne das Spiel abbrechen zu müssen. 13 Bedienelemente lassen sich individuell programmieren – für Einzelaktionen, Makros oder Verzögerungen. Die kabellose Maus wird 100 Euro kosten.

Die Maus G500s liegt bei 70 Euro, besitzt ein Kabel und ist laut Logitech für First-Person-Shooter ideal. Über zwei Tasten kann zwischen 200 dpi für genaues Anvisieren und 8200 dpi für schnelle Bewegungen umgeschaltet werden. Gewicht und Schwerpunkt der Maus lassen sich durch zusätzliche 27 Gramm verändern.

Die dritte Maus im Gaming-Bunde ist die G400s. Statt zehn programmierbaren Bedienelementen wie bei der G500s stehen hier acht Tasten zur Verfügung. Die Preis der G400s wird bei 60 Euro liegen.

Die Headsets

Zum Glücke fehlt nur noch ein Headset. Logitech hat hierfür zwei Varianten parat: G430 und G230 für 80 beziehungsweise 60 Euro.

Das G430 will mit sieben Audiokanälen und einem Kanal für Niederfrequenzeffekte einen realistisches Klang erzeugen. Sich anschleichende Gegner sind damit schnell enttarnt. Das Mikro lässt sich nach oben wegdrehen, die Ohrpolster sind waschbar.

Das Headset G230 bietet Stereo- statt Surround-Sound, hat aber, wie das größere Modell, ein Mikrofon mit Geräuschunterdrückung und hochklappbarem Bügel.

Sämtliche Logitech-G-Produkte sollen ab Anfang Mai erhältlich sein.

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