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Intuitiver, nachhaltiger und mit verbesserter Foto-Funktion LG stellt sein neues Smartphone-Flaggschiff G4 vor

| Autor: Sylvia Lösel

Eine bessere Kamera, bessere Benutzerführung, Leder-Optik: das sind in Kürze die Highlights des gestern abend vorgestellten LG-Gerätes und die Hauptunterschiede zum Vorgänger G3.

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Edle Optik dank Leder-Rückseite: das neue LG-Flaggschiff G4.
Edle Optik dank Leder-Rückseite: das neue LG-Flaggschiff G4.
(Bild: LG)

Das neue Highend-Smartphone von LG, das G4, bekommt eine 16-Megapixel- und eine Acht-Megapixel-Kamera spendiert. Beim Vorgängermodell war es eine 13-Megapixel-Kamera auf der Rückseite. Die Kamera des G4 ist außerdem mit einer F1,8-Blende ausgestattet, die 80 Prozent mehr Licht zum Sensor durchlassen soll. Der neue Bildstabilisator, den LG verbaut hat, verfügt statt bisher über eine Zwei- über eine Drei-Achsen-Stabilisierung und zusätzlich einen erhöhten Neigungswinkel von zwei statt bisher einem Grad. Außerdem ist erstmals ein Color-Spectrum-Sensor an Bord, der die Farbtreue verbessern soll.

Neu ist auch die Möglichkeit, Fotos im RAW-Format zu speichern. Dies dürfte vor allem für ambitionierte Fotografen interessant sein. Für die großen Datenmengen steht, wie bisher auch, ein interner Speicher von 32 Gigabyte zur Verfügung, der mittels Micro-SD-Karte um bis zu zwei Terabyte erweitert werden kann.

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Helleres Display, starker Akku

Das Display bleibt mit Abmessungen von 5,5 Zoll genauso groß wie beim Vorgängermodell, soll aber bessere Farbtreue sowie hellere Darstellungen und höheren Kontrast bieten. Diese bessere Bildschirmqualität soll nicht auf Kosten der Batterielaufzeit gehen, verspricht LG und hat einen austauschbaren 3.000-mAh-Akku vorgesehen. Im Zusammenspiel mit dem ebenfalls energieeffizienten Prozessor von Qualcomm (Snapdragon 808 mit X10 LTE) verspricht der Hersteller ein um 20 Prozent längeres Durchhaltevermögen der Akkuleistung.

Als besonderen Clou könnte man die Verarbeitung bezeichnen. Das G4 wird es mit Vollleder-Rückseite geben. Dabei betont LG, dass das Leder pflanzlich gegerbt wurde und deshalb umweltfreundlich ist und leicht recycelt werden kann. Alternativ steht allerdings auch ein Vollmetall-Design zur Auswahl. Dank des leicht gebogenen Designs soll das Gerät trotz des großen Displays gut in der Hand liegen.

Kooperation mit Google und VW

Auch auf der Software-Seite hat sich einiges getan. So hat LG die UX-4.0-Benutzeroberfläche aufgespielt, die einfach und intuitiv zu bedienen sein soll. Beispielsweise können Fotos geschossen werden, ohne erst die Kamera-App zu starten. In sechs Zehntelsekunden soll so das Gerät bereit für den Schnappschuss sein.

Beim G4 arbeitet LG außerdem mit Google zusammen. So ist auf dem Gerät Google Office vorinstalliert, auch stehen für die Anwender 100 Gigabyte Speicher auf Google Drive kostenfrei für zwei Jahre zur Verfügung. Außerdem kooperiert LG mit VW. In bestimmten Modellen des Autoherstellers können Bildschirminhalte des G4 auf das Display im Armaturenbrett übertragen werden.

Der Verkauf des LG G4 beginnt heute in Korea. Das Gerät wird im Lauf der Zeit in ungefähr 180 Ländern verfügbar sein. Preise und Verfügbarkeit für Deutschland stehen noch nicht fest.

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 Sylvia Lösel

Sylvia Lösel

Chefredakteurin