Lexware Steuer 2015 im On- und Offline-Vertrieb Handelsware „Aktivierungscode“

Redakteur: Dr. Stefan Riedl

Bei Lexware will man nicht zwischen Online-Vertrieb von reinen Online-Lösungen und Offline-Vertrieb von On-Premise-Software unterscheiden. Der Aktivierungscode wird zur Box-Handelsware.

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In dieser Packung befindet sich kein Datenträger sondern ein Aktivierungscode.
In dieser Packung befindet sich kein Datenträger sondern ein Aktivierungscode.
(Bild: Lewware)

Die Online-Lösung zur Erstellung einer Steuererklärung SmartSteuer gibt es seit 2010 im Lexware-Portfolio.

Wie Markus Dränert, Mitglied der Geschäftsführung bei Haufe-Lexware in Freiburg, gegenüber IT-BUSINESS erläuterte, gibt es die aktuelle Version für die Steuer 2015 auch als Handelsware für den Channel. Verkauft wird hierbei eine Box mit einem Aktivierungscode der Online-Lösung.

Laut Marion Winkler, Bereichsleiterin Channel Sales, sei es für den Handel dabei möglich, preislich mit den online vertriebenen Varianten mitzuhalten und dabei eine „gesunde Marge“ zu erzielen.

Während die Box-Produkte für kleinere IT-Händler und Retailer als klassische Software-Boxen daher kommen, wurde mit Amazon vereinbart, dass die Aktivierungscodes in Kartonumschlägen verschickt werden.

Für das Folgegeschäft von Lexware-Partnern mit dem Status Gold oder Silber gibt es seitens des Software-Herstellers seit kurzem eine so genannte „Renewal-App“. Diese hilft Partnern dabei, keine Folgegeschäfte zu versäumen, indem ausgewertet wird, welche Kunden theoretisch für Nachfolgeversionen bereits verkaufter Software zu gewinnen sein könnten.

SmartSteuer gibt es in einer Version für Selbstständige und einer für Arbeitnehmer, „die hauptsächlich Einkommen aus nichtselbstständiger Arbeit erzielen“, Arbeitnehmer also. Der Fachjargon sei es laut Dränert auch, der viele davon Abstand nehmen lässt, überhaupt eine Steuererklärung abzugeben. Das Mitglied der Lexware-Geschäftsleitung sieht daher „Erstabgeber“ als eine wichtige Zielgruppe für SmartSteuer an.

„Keep it simple“ könnte man daher auch als ein Leitmotiv bei der Benutzerführung durch SmartSteuer betrachten. Einfach gehaltene Fragen sollen den Nutzer durch den Steuerdschungel führen, so Dränert:

  • „Haben Sie für Weiterbildungen bezahlt?“
  • „Wie weit ist die Entfernung von Ihrem Wohnort zur Arbeitsstätte?“
  • „Mit welchem Verkehrsmittel gelangen Sie zu Ihrer Arbeitsstätte?“

Nach dem Prinzip solcher kurzen Interviewfragen gelangt der Nutzer zum Ergebnis – einer ausgefüllten Steuererklärung. Bei Elster-Online direkt müsse man sich hingegen mit Fachjargon herumschlagen.

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