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OfficeEdge-Multifunktionsgeräte vorgestellt

Lexmark steigt ins Business-Inkjet-Segment ein

| Redakteur: Erwin Goßner

Die OfficeEdge-Inkjet-Drucklösungen von Lexmark sind für den Business-Einsatz gedacht.
Die OfficeEdge-Inkjet-Drucklösungen von Lexmark sind für den Business-Einsatz gedacht.

Nachdem sich der US-amerikanische Print-und Output-Spezialist Lexmark vor gut einem Jahr bei Tintenstrahldruck aus dem Consumer-Segment zurückgezogen hat, ist jetzt der Einstieg in den Business-Inkjet-Markt erfolgt. Schon vorher zeichnete sich durch die Übernahmen mehrerer Software-Firmen eine neue Ausrichtung ab.

Die Weichen für den Weg, den Lexmark International Inc. geht, wurden bereits vor geraumer Zeit gestellt. Zu den strategischen Entscheidungen des Herstellers gehören dabei unter anderem die Akquisitionen von Pallas Athena und Brainware, die unter dem Dach der Tochter Perceptive Software weitergeführt werden, sowie der vergangenes Jahr beschlossene Rückzug bei Tinte aus dem Consumer-Segment. Die Ausrichtung als Lösungsanbieter von Managed Print Services (MPS), Business Process Management (BPM), Document Output Management (DOM) und Process Mining setzt sich jetzt mit der Einführung von Business-Inkjet-Modellen fort.

Neu im Lexmark-Portfolio sind die All-in-one-Drucker OfficeEdge Pro5500 und Pro4000, die hohe Leistung und Qualität sowie niedrige Anschaffungs- und Druckkosten versprechen. Mit vier separaten Tintentanks bauen sie technologisch auf den Geräten auf, die vor rund drei Jahren eingeführt wurden. Im Unterschied dazu sitzen die Patronen jedoch nicht mehr direkt über dem Druckkopf, sondern, über Leitungen mit ihm verbunden, seitlich im Gerät. Dadurch ergibt sich ein wesentlicher Vorteil: Durch die geringere Masse des Druckkopfs lässt sich eine höhere Geschwindigkeit zu erzielen. Bis zu 40 Seiten pro Minute geben die Allrounder im Entwurfsmodus aus, bei Laser-Qualität soll die Druckleistung in Mono beziehungsweise Farbe 21 und 14 Seiten pro Minute betragen.

Funktion als Standard

Alle Geräte bieten die Funktionen Drucken, Scannen Kopieren und Faxen. Sie sind für den Einsatz in Arbeitsgruppen und für monatliche Druckvolumina zwischen 500 und 1.500 Seiten konzipiert. Zur Serienausstattung gehören eine Duplex-Einheit, ein Ethernet-Anschluss und – mit Ausnahme der Modellversion 4000C – auch WLAN.

Mithilfe von so genannten One-Touch-Shortcuts können regelmäßig anfallende Aufgaben zeitsparend erledigt werden. Über das SmartSolutions-Portal lassen sich weitere multifunktionale Workflows auf den Drucker laden. Sie sind zudem kompatibel zur Mobile Printing App von Lexmark für mobile Devices.

Die Pro4000-Serie besitzt ein 2,4-Zoll-Farb-Display, bei den Pro5500-Modellen kommen ein 4,3-Zoll-Touch-Display sowie eine automatische Dokumentenzuführung für 50 Blatt mit beidseitiger Abtastung zum Einsatz. Die Multifunktionsgeräte unterstützen PCL und PostScript, wodurch sie sich laut Lexmark in nahezu jedes IT-System einbinden lassen, angefangen von Microsoft über Apple bis hin zu Linux und Unix. Durch den Embedded Web Server und die Geräteverwaltungs-Software Markvision Enterprise lassen sich die Geräte einfach überwachen und administrieren.

Preise und Verfügbarkeit

Das OfficeEdge Pro4000 und Pro5500 werden bereits über die Distribution an den Handel ausgeliefert. Die unverbindlich empfohlenen Verkaufspreise betragen 259 Euro und 409 Euro. Im Preis enthalten sind Patronen mit Reichweiten von 900 und 1.000 Seiten (Schwarz) nach ISO/IEC 24711. Zum Nachkauf gibt es Tintenpatronen vom Typ 210 (Standard und XL) mit Reichweiten von 500 und 636 beziehungsweise 1.600 und 2.500 Seiten (Farbe / Schwarz). Daneben bietet Lexmark CMY-Bundles und großvolumige Patronen vom Typ 200XLA an, die jedoch nicht ins Rückführungsprogramm LCCP (Lexmark Cartridge Collection Program) eingebunden sind.

Für das OfficeEdge Pro4000 ohne WLAN und das OfficeEdge Pro5500t mit serienmäßiger zusätzlicher Papierkassette für 550 Blatt gibt es noch keine Informationen über die Verkaufspreise. □

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