Newcomer setzt auf Midrange-Komponenten Lepa launcht weitere Netzteile und erste PC-Gehäuse

Redakteur: Erwin Goßner

Der Newcomer-Brand Lepa, der ebenso wie die Enermax in Deutschland durch Coolergiant vertreten wird, hat sein Angebot an Netzteilen erweitert und erste Rechner-Gehäuse auf den Markt gebracht.

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Zwei Netzteile der B-Serie runden das Angebot von Lepa ab.
Zwei Netzteile der B-Serie runden das Angebot von Lepa ab.
( Archiv: Vogel Business Media )

Der Hersteller Lepa, der seine Produkte seit März dieses Jahres über die Hamburger Coolergiant Computers Handels GmbH vertreibt, hat sein Portfolio jetzt um zwei Netzteile der B-Serie und drei Midi-Tower-Gehäuse für Mainboards bis ATX-Format erweitert. Mit diesen Neuvorstellungen bleibt der Hersteller seiner Linie treu, eine breite Zielgruppe im mittleren bis oberen Marktsegment anzusprechen.

Mit den beiden Netzteilen der B-Serie mit 750 und 850 Watt Nennleistung, die wie schon die Modelle der G-, N- und W-Serie in Kooperation mit dem Premium-Hersteller Enermax entwickelt wurden, komplettiert der Hersteller sein aktuelles Angebot. Die für den Gaming- und Hochleistungsbereich konzipierten Netzteile sind modular aufgebaut und haben einen Wirkungsgrad von bis zu 88 Prozent (82-Plus-Bronze-Zertifizierung). Weitere Merkmale sind laut Hersteller Schutzschaltungen für alle Lastarten beziehungsweise Kurzschlüsse und eine stabile Spannungsversorgung.

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Zur Ausstattung gehören vier (B750) beziehungsweise sechs (B850) PCI-E-2.0-Stecker, ein 139-Millimeter-Lüfter mit patentierter Steuerung sowie ein extra langes CPU-Anschlusskabel (60 Zentimeter). Die unverbindlich empfohlenen Verkaufspreise für das B750 und das B850 liegen bei rund 100 und 130 Euro.

Auf der nächsten Seite erhalten Sie Informationen über die ersten Midi-Tower-Gehäuse des Herstellers.

Erstlingswerke

LPC301, LPC302 und LPC303 lauten die Produktbezeichnungen der Midi-Tower-Gehäuse, die Lepa jetzt vorgestellt hat. Während die Markteinführung des LPC303 noch offen ist, bietet der Hersteller mit den anderen beiden bereits erhältlichen Gehäusen Alternativen für unterschiedliche Bedürfnisse an. Während das LPC301 mit vier vorinstallierten 120-Millimeter-Lüftern hohe Kühlleistung fokussiert, kann das LPC302 mit zahlreichen Features wie Hot-Swap-Dock, Kabelmanagement oder Platz für den Multi-GPU-Einsatz aufwarten.

Frischluft erhalten die Komponenten im Inneren des LPC301 über das rot illuminierte Mesh-Frontpanel. Unter der Abdeckung des I/O-Panels auf der Oberseite befinden sich USB- und eSATA-Anschlüsse sowie HD-Audio-Schnittstellen. Beim LPC302 hingegen dominiert an der Front blaues Licht, das die LED-Beleuchtung auch durch die Mesh-Seitenwand scheinen lässt. Die bietet zudem Platz für die Installation von acht weiteren 120-Millimeter-Lüftern. Im Unterschied zum LPC301 befinden sich auf der Oberseite des LPC302 ein USB-3.0-Port und eine hot-swap-fähige HDD-Dockingstation.

Beide Gehäuse sind bereits erhältlich und können vom Fachhandel über die Distributoren B.com, Devil, Ingram Micro und Wave geordert werden. Der unverbindlich empfohlene Verkaufspreis für das LPC301 liegt bei 50 Euro, das LPC302 ist mit rund 105 Euro gelistet.

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