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CES 2019

Lenovos Surface-Konkurrent, ein Wecker und ein Assistent

| Autor / Redakteur: dpa / Sylvia Lösel

Lenovo stellt mit dem Yoga A940 einen Surface-Konkurrenten vor.
Lenovo stellt mit dem Yoga A940 einen Surface-Konkurrenten vor. (Bild: Lenovo)

Die CES ist in vollem Gange und Lenovo mit zahlreichen Neuheiten mitten drin. So gibt es mit dem Yoga A940 einen Surface-Konkurrenten, einen smarten Wecker sowie einen KI-Assistenten, der vor neugierigen Blicken schützen soll.

Lenovos Yoga A940 ist Computer und Zeichenbrett in einem. Das auf der Elektronikmesse CES in Las Vegas vorgestellte Gerät nimmt deutliche Anleihen bei Microsofts Surface Studio. Der All-in-one-Desktop packt die Rechenhardware in den Sockel, an dem das 27 Zoll messende Display mit Mehrwegscharnieren befestigt ist. Es kann so vom normalen Monitor zum Zeichentablet umgeklappt werden.Die Bedienung funktioniert per Maus, Stifteingabe oder über den Touchscreen. Praktisch: In den Gerätesockel ist eine Vorrichtung zum drahtlosen Laden von Smartphones eingebaut. Außerdem gibt es einen ansteckbaren Schalter-Block namens Lenovo Precision Control mit Dreh- und Druckknöpfen zur Bedienung von Bildbearbeitungswerkzeugen in Programmen wie Photoshop.

Die Arbeitsstation für Grafik-, Foto- oder Filmbearbeitung kommt mit bis zu 32 Gigabyte (GB) Arbeitsspeicher, 512 GB SSD, der AMD-Grafikeinheit Radeon RX 560 und Intels Core-i7-Prozessoren der achten Generation. Beim Bildschirm gibt es die Wahl zwischen einem WQHD- (2560 zu 1440 Pixel) und einem 4K-Display mit 2840 zu 2160 Pixeln, beide unterstützen die HDR-Technologie DolbyVision. Der Verkaufsstart ist für Februar zu einem Preis ab rund 3000 Euro geplant.

Der smarte Wecker fürs Schlafzimmer

Es sieht aus wie ein moderner Radiowecker, ist aber viel mehr: Lenovos auf der Elektronikmesse CES (bis 11. Januar) in Las Vegas vorgestelltes Smart-Display im Weckerformat kommt mit dem Sprachassistenten Google Assistant und soll auch das Schlafzimmer vernetzen. Die Smart Clock nutzt Googles Datenschatz für Informationen, Musikwiedergabe, intelligente Informationen oder auch an Wetter- oder Verkehrssituation angepasste flexible Weckzeiten. Mit Google Routines können auch Abfolgen festgelegt werden. Mit dem Kommando „gute Nacht“ schaltet die Uhr dann etwa das Licht aus, die Alarmanlage an und spielt Musik zum Einschlafen. Per Google Cast kann das Gerät auch Videos auf vernetzten Fernsehern abspielen, auch Sprachanrufe sind möglich.

Damit das Display im dunklen Schlafzimmer nicht stört, passt sich das Gerät an die Helligkeit im Raum an und ändert auch das Farbschema der Anzeige. Für sanftes Aufwachen fährt die Smart Clock schon einige Zeit vor dem Aufwachen die Helligkeit hoch und simuliert so einen Sonnenaufgang. Wegen der Platzierung im Schlafzimmer ist im Gerät keine Kamera eingebaut. Praktisch: An der Rückseite gibt es einen USB-Anschluss zum Laden eines Smartphones. Lenovos Smart Clock soll in diesem Frühjahr verfügbar sein. Der Preis liegt bei rund 80 US-Dollar (Rund 72 Euro).

Immer im Visier: der neue Assistent

Lenovo will Bildschirminhalte und persönliche Daten vor neugierigen Blicken schützen. Der im Notebook Yoga S940 und anderen Geräten integrierte Assistent nutzt dafür künstliche Intelligenz sowie die Kameras und Mikrofone der Geräte. So geben die Computer etwa einen stillen Alarm, wenn jemand hinter dem Nutzer steht und auf den Bildschirm schaut. Schaut man länger selbst nicht auf den Bildschirm oder entfernt sich vom Gerät, wird das Display automatisch ausgeschaltet.

Die installierten Sprachassistenten Cortana und Amazon Alexa lassen sich so anpassen, dass sie nur auf die Stimme der Eigentümer hören. Auf Wunsch kann das Gerät auch bei Videokonferenzen den Hintergrund ausblenden. Der Assistent schützt aber nicht nur die eigenen Dokumente vor unbefugtem Zugriff, er soll auch Echtzeitübersetzung während Videokonferenzen liefern.

Im Businesssegment will Lenovo die Thinkpad-Rechner der Kunden besser vor Datenlecks oder Angriffen schützen. Das Sicherheitspaket Think Shield ermöglicht es Unternehmen, eine ganze Reihe von Sicherheitsfunktionen auf Mitarbeitergeräten zu etablieren - vom Zugangsschutz über Softwareinstallation und Schutz vor Hacking bis hin zur Einhaltung von gesetzlichen Speicherungs- oder Offenlegungsregelungen.

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