Unterwegs mehr Arbeitsfläche Lenovo-Workstation mit zwei Bildschirmen

Redakteur: Christian Träger

An vielen Arbeitsplätzen wird heute bereits mit zwei Bildschirmen gearbeitet. Ein Komfort, auf den Notebook-Nutzer unterwegs bisher verzichten mussten. Hier schafft Lenovo mit dem jüngsten Vertreter aus der Thinkpad-Serie Abhilfe.

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Die gesunkenen Preise für Displays haben dafür gesorgt, dass viele Computer-Arbeitsplätze heute mit zwei Bildschirmen ausgestattet sind. Die größere Arbeitsfläche soll dabei nicht nur den Komfort bei der gleichzeitigen Nutzung verschiedener Programme, sondern auch die Produktivität der Mitarbeiter erhöhen. Dies gilt insbesondere für den Bereich der Workstations.

Beim Einsatz mobiler Rechner ließ sich dieser Komfort bisher allerdings nur schwer umsetzen. Eine Lösung bietet nun Lenovo mit dem Thinkpad W700ds. Die mobile Workstation stellt dem Anwender neben einem 17-Zoll-Display mit WUXGA-Auflösung (1.920 x 1.200 Pixel) einen zusätzlichen Bildschirm mit einer Diagonale von 10,6 Zoll zur Verfügung. Das zweite Display lässt sich auf der rechten Seite aus dem Notebook-Deckel ziehen und kann bis zu 30 Grad gedreht werden, um es an die Sehgewohnheiten des Anwenders anzupassen.

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Darüber hinaus ist der Hauptbildschirm mit 400 Nits nach Angaben des Unternehmens annähernd zweimal so hell, wie die Displays herkömmlicher Thinkpad-Workstations. Verbessert wurde auch die Farbskala, die beim W700ds um 72 Prozent größer ist.

Konsequente Weiterentwicklung

Mit dem zweiten Bildschirm hat Lenovo der W700-Serie ein weiteres Alleinstellungsmerkmal verpasst. So konnte der Vorgänger, das Thinkpad W700, bereits mit einem integrierten Grafiktablett und einem Farbkalibrator geordert werden. Auch am W700ds können über das optionale, druckempfindliche Grafiktablett ein einzelner Bildschirm des Rechners, beide Displays oder spezifische Bereiche der Arbeitsfläche gesteuert werden. Einzelne Modelle beinhalten zudem einen Farbkalibrator, um ein realistisches Bild der Darstellung zu erhalten.

Auf Leistung getrimmt

Die hohen Ansprüche an die Ausstattung einer mobilen Workstation spiegeln auch die Komponenten im Innern des Rechners wider: So sind die Modelle mit Intels Mobile-Quad-Core-CPUs oder wahlweise den Extreme-Prozessoren erhältlich. Für die Grafikleistung zeichnen mobile Lösungen aus Nvidias Quadro-FX-Serie verantwortlich. Der Hauptspeicher des Rechners kann auf bis zu acht Gigabyte DDR3-Speicher ausgebaut werden, während der Festplattenplatz mit Solid State Disks oder herkömmlichen Festplatten im Dual-Betrieb bis zu 960 Gigabyte erreicht.

Für die Grafikausgabe unterstützt es Dual Link DVI ebenso wie VGA und Display-Port. Einzelne Geräte der Reihe sind zudem mit WLAN sowie Wimax ausgestattet, um auch unterwegs optimale Verbindungsmöglichkeiten zu erreichen.

Das Thinkpad W700ds ist von über 20 unabhängigen Software-Anbietern zertifiziert. Die Geräte sind ab sofort erhältlich. Die Einstiegspreise beginnen bei rund 4.530 Euro (zzgl. Mehrwertsteuer).

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