CES 2014: Cloud-Speicher, Ultrabook, Tablet, Android-Desktop Lenovo drängt ins digitale Zuhause

Autor / Redakteur: IT-BUSINESS / Sylvia Lösel / Sylvia Lösel

Hersteller Lenovo zeigt sich auf der CES in Las Vegas experimentierfreudig. Neben Neuvorstellungen im Bereich der Notebooks und Tablets, wagt man sich auch an Android-Desktops und Cloud-Speicher heran.

Firmen zum Thema

Mit dem Horizon 2 läutet Lenovo den Generationswechsel bei seinem Tablet-AiO ein. Schlanker und intelligenter soll dieser sein. Das Gerät kann sowohl aufrecht als AiO als auch liegend als Tablet genutzt werden.
Mit dem Horizon 2 läutet Lenovo den Generationswechsel bei seinem Tablet-AiO ein. Schlanker und intelligenter soll dieser sein. Das Gerät kann sowohl aufrecht als AiO als auch liegend als Tablet genutzt werden.
(Bild: Lenovo)

Ein Leuchtfeuer für zuhause? Lenovo hat auf der CES erstmals eine Cloud-Speicherlösung namens Beacon (dt. Leuchtfeuer) vorgestellt. Damit reagiert der Hersteller wohl auf die Sicherheitsdebatte rund um die NSA-Vorfälle. Beacon nämlich soll eine sichere Zugriffsverwaltung bieten, die Daten liegen geschützt zuhause und nicht auf irgendeiner Public Cloud. Lenovo verspricht, dass die Bedienung komfortabler sei als bei einem typischen NAS-System, da Daten drahtlos oder mit nur einem Knopfdruck via USB gespeichert werden können.

Bildergalerie
Bildergalerie mit 8 Bildern

Bilder und Co. können via Auto-Upload als Kopie auf das System gespeichert werden. Mit Hilfe einer speziellen App wird das Smartphone zur Fernbedienung, wenn man auf Beacon gespeicherte Inhalte über HDMI auf einem Fernseher betrachten möchte. Die Speicherkapazität kann auf maximal sechs Terabyte ausgebaut werden. Das System unterstützt Datentransfers via 3G, WLAN, USB und Ethernet und ist in schwarz und weiß erhältlich.

Von Android bis Windows

Der All-in-One-Desktop N308 basiert auf dem Android-Betriebssystem Jelly Bean (4.2). Er soll für 399 Euro (UVP) in den Farben schwarz und weiß erhältlich sein. Auf seinem 19,5-Zoll-Display liefert er eine Auflösung von 1.600 x 900 Pixel. In seinem Inneren arbeitet ein Quad-Core-Prozessor von Nvidia. Das System stellt 500 Gigabyte Festplattenkapazität zur Verfügung, bietet eine Webcam sowie WLAN. Dank eigener Batterie kann der AiO auch bis zu drei Stunden unabhängig vom Stromnetz arbeiten.

Den dünnsten AiO seiner Klasse stellt Lenovo mit dem A740 vor. Dieses 27-Zoll-Gerät misst an der schmalsten Stelle gerade einmal vier Millimeter. Im Aluminiumgehäuse sind ein Core-i7-Prozessor und ein Ein-Terabyte-Speicher verbaut. Zusätzlich sind an Bord des Windows-Rechners WLAN, Bluetooth und WLAN. Der AiO ist ab Juni erhältlich und kostet 1.499 Euro.

Mit dem Horizon 2 läutet Lenovo den Generationswechsel bei seinem Tablet-AiO ein. Schlanker und intelligenter soll dieses sein. 19,5 Millimeter misst es bei einer Displaydiagonalen von 27 Zoll. Das Gerät kann sowohl aufrecht als AiO als auch liegend als Tablet genutzt werden. Es ist mit Windows 8.1, einem Zehn-Finger-Multitouch-Display und Core-i7-Prozessor ausgestattet. Das Ganze hat natürlich seinen Preis: Das Gerät kommt im Juli auf den Markt und kostet 1.799 Euro (UVP).

Mehr zu den Serien Miix, Yoga und Flex auf der folgenden Seite.

(ID:42474441)