Oracle-Studie Leitende Angestellte sind zufriedener

Redakteur: Heidi Schuster

Mit der Studie „From Theory to Action“ hat Oracle herausgefunden, dass sich Mitarbeiter oft ausgebremst fühlen und mehr Verantwortung möchten, um das Unternehmen voran zu bringen.

Anbieter zum Thema

Die Orackle-Stduie zeigt auf, dass sich nicht-leitdende Mitarbeiter oft benachteiligt fühlen.
Die Orackle-Stduie zeigt auf, dass sich nicht-leitdende Mitarbeiter oft benachteiligt fühlen.
(Bild: Pixabay)

Oracle hat im Rahmen der Studie „From Theory to Action“ untersucht, wie Angestellte aller Ebenen die Arbeitsplatzkultur in ihrem Unternehmen empfinden und wie dies ihre Leistung und Einstellung zum Arbeitgeber beeinflusst. Befragt wurden 1.200 Angestellte in Deutschland, Frankreich, den Niederlanden, Spanien und UK.

Leitende und nicht-leitende Angestellte

Die Studie zeigt, dass Angestellte in Führungspositionen zufriedener am Arbeitsplatz sind als Mitarbeiter auf den Ebenen darunter. 45 Prozent der nicht-leitenden Angestellten in Deutschland (37 Prozent EMEA-weit) sind stolz darauf, für ihr Unternehmen zu arbeiten. Unter den deutschen Managern sind es 59 Prozent (70 Prozent für EMEA). Allerdings sind 27 Prozent der deutschen Mitarbeiter ohne Führungsposition (22 Prozent in EMEA) der Ansicht sind, ihr Arbeitgeber interessiere sich für ihr generelles Wohlergehen – im Gegensatz zu 46 Prozent der Manager in Deutschland.

48 Prozent und damit nur knapp die Hälfte der deutschen Mitarbeiter (33 Prozent EMEA-weit) sagen, dass ihre Vorgesetzten greifbar und ansprechbar sind, bei den leitenden Angestellten in Deutschland sind es 60 Prozent.

Diese Diskrepanz in der Zufriedenheit setzt sich auch darin fort, wie Mitarbeiter ihre Zukunft im Unternehmen einschätzen. Nur 25 Prozent der nicht-leitenden Angestellten in Deutschland (21 Prozent EMEA-weit) sehen Karrieremöglichkeiten für sich bei ihrem aktuellen Arbeitgeber, während 45 Prozent der deutschen Manager dies tun.

Wenig Entwicklungsmöglichkeiten

Angestellte ohne Führungsposition fühlen sich der Studie zufolge gegenüber ihren Kollegen in Führungspositionen benachteiligt, was ihre Entwicklungsmöglichkeiten anbelangt. In Deutschland gaben nur 19 Prozent der Mitarbeiter außerhalb des Managements (25 Prozent für EMEA) an, dass ihre Weiterbildungs- und Trainingsmaßnahmen auf ihren Entwicklungsplan abgestimmt sind. Dazu passt auch, dass nur 13 Prozent im vergangenen Jahr ein Mitarbeitergespräch zu ihrer Karriereentwicklung hatten (31 Prozent in EMEA). Unter den Managern in Deutschland waren es 35 Prozent (70 Prozent EMEA-weit).

Angestellte ohne Führungsposition sind zudem unzufrieden damit, welche Technologien ihnen am Arbeitsplatz für ihre Weiterbildung zur Verfügung stehen. Nur 21 Prozent (22 Prozent für EMEA) sagen, dass ihr Arbeitgeber ihnen Zugang zu E-Learning-und Kollaborations-Tools ermöglicht. Unter den Managern sind es immerhin 35 Prozent (75 Prozent in EMEA). Daraus lässt sich entweder schließen, dass Unternehmen ihren Mitarbeitern wertvolle Technologien versagen – oder, dass leitende und nicht-leitende Angestellte sehr unterschiedliche Erwartungen in dieser Hinsicht haben, resümiert Oracle.

Wissen, was läuft

Täglich die wichtigsten Infos aus dem ITK-Markt

Mit Klick auf „Newsletter abonnieren“ erkläre ich mich mit der Verarbeitung und Nutzung meiner Daten gemäß Einwilligungserklärung (bitte aufklappen für Details) einverstanden und akzeptiere die Nutzungsbedingungen. Weitere Informationen finde ich in unserer Datenschutzerklärung.

Aufklappen für Details zu Ihrer Einwilligung

(ID:44345088)