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IFA 2018

Leicht, leichter, Acer Swift 5

| Autor: Klaus Länger

Neben dem Swift 5, dem derzeit leichtesten 15-Zoll-Notebook der Welt, gehören Gaming-Hardware und eine Neuauflage der Mixed-Reality-Brille zu den IFA-Neuheiten von Acer.
Neben dem Swift 5, dem derzeit leichtesten 15-Zoll-Notebook der Welt, gehören Gaming-Hardware und eine Neuauflage der Mixed-Reality-Brille zu den IFA-Neuheiten von Acer. (Bild: Acer)

990 Gramm wiegt das 15-Zoll-Notebook Swift 5 in der kommenden Version und ist damit Rekordhalter beim Gewicht in seiner Größenklasse. Acer hatte auf der IFA aber noch weitere neue Notebooks, VR-Brillen, schnelle Monitore und den 220-kg-Gaming-Sessel Predator Thronos in Petto.

Bei der Acer Global Press Conference im Mai zeigte Acer das superleichte 15-Zoll-Notebook Swift 5 nur als Mockup. Nun ist das Leichtgewicht fertig und kommt im vierten Quartal des Jahres auf den Markt. Das Gewicht von unter einem Kilogramm ohne Kompromisse bei Leistung und Gehäusestabilität erreicht der Hersteller durch die Verwendung von exotischen Materialien wie einer Magnesium-Lithium-Legierung für das A- und C-Cover des Notebooks. Die Handballenablage besteht aus etwas schweren aber robusteren Magnesium-Aluminium-Legierung. Das Swift 5 ist trotz eines Touchscreen-Displays mit 15,9 mm sehr flach und durch einen schmalen Rahmen um das Full-HD-Display auch kompakt. Es basiert auf der neuen Wiskey-Lake-Plattform von Intel und nutzt einen Core i7-8565U oder einen Core i5-8265U als Prozessor. Damit unterstützt das Gerät auch USB 3.1 Gen2 beim USB-C-Anschluss. Der RAM kann bis zu 16 GB Speicherplatz bieten, als Massenspeicher dienen bis zu zwei PCIe-NVMe-SSDs mit jeweils 512 GB Speicherplatz. Für die maximale Akkulaufzeit gibt der Hersteller zehn Stunden an. Unter der LED-beleuchteten Tastatur sitzt ein Fingerprint-Reader für eine schnelle Anmeldung per Windows Hello. Die im Mai vorgestellte 14-Zoll-Variante des Swift 5 mit 990 Gramm Gewicht wird ab dem vierten Quartal mit einem Whiskey-Lake- statt des bisherigen Kaby-Lake-R-Prozessors ausgestattet.

Das schwerere aber günstigere Swift 3 mit 13- oder 14-Zoll-Display erhält ebenfalls ein Upgrade auf die jüngste Generation des Intel-Core-Prozessors. Zusätzlich hatte der Hersteller eine für Geschäftskunden bestimmte Version mit LTE angekündigt. Die neuen Swift-5-Modelle mit 15- und 14-Zoll-Display kommen im Dezember mit Preisen ab 1.199 Euro (UVP) und 999 Euro (UVP) auf den Markt. Die Swift-3-Modelle sind ab September mit einem Startpreis von 799 Euro (UVP) verfügbar.

Die neue Generation des 15,6-Zöllers Aspire 7 basiert auf dem Quadcore-Prozessor Intel Core i7-8705G mit integrierter AMD-Radeon-Vega-GPU. Acer nutzt hier ebenfalls eine Magnesium-Aluminium-Legierung für Teile des Gehäuses, um das Gewicht auf 1,5 kg zu drücken. Das Display ist hier auch mit 4K-Auflösung verfügbar. Dazu kommen bis zu 16 GB DDR4-SDRAM und zwei 512-GB-NVMe-SSDs in RAID-0-Konfiguration. Informationen zu Preis und Verfügbarkeit gibt es seitens Acer noch nicht.

All-in-One-PC mit Intel Optane und Nvidia Geforce MX150

Acer stattet die Neuauflage des All-in-One-PC Aspire Z24 nun mit einem Intel-Core-i7-Prozessor der Coffe-Lake-Generation mit sechs Kernen und einer zusätzlichen Nvidia-Geforce-MX150.Grafikkarte aus. Ein 32 GB großer Optane-Speicher dient als HDD-Cache. Der Rahmen um das 23,8-Zoll-IPS-Panel mit Full-HD-Auflösung und Touch-Erkennung ist noch ein Stück schmaler geworden. Vier Mikrofone mit bis zu vier Metern Reichweite sollen die Steuerung von Funktionen mittels Sprachsteuerung gestatten. Der Rechner versteht sich dabei nicht nur mit Microsofts Cortana, sondern auch mit Alexa von Amazon. Verkaufsstart für den Aspire Z 24 ist November, der Preis startet bei 849 Euro (UVP).

Gaming-Monitore und ein Mega-Sessel

Die jüngsten Acer-Neuheiten im Gaming-Bereich, abgesehen vom Update der Predator-Orion-PCs mit Geforce-RTX-Grafikkarten, sind die Predator- und Nitro-Monitore. Der Predator XB273K ist ein planer 27-Zöller mit einer Auflösung von 3.840 x 2.160 Bildpunkten, einem IPS-Panel mit bis zu 144 Hz Bildwiederholrate und mit Nvidia-G-Sync-Unterstützung. Zudem unterstützt der mit einem Blendschutz ausgestattete Predator-Monitor den DisplayHDR-400-Standard der VESA. Auf den Predator XB273K muss man allerdings noch bis Januar 2019 warten. Der Gaming-Monitor soll dann 1.499 Euro (UVP) kosten. Günstiger sind die drei 27-Zoll-Displays aus der Nitro-Serie, für die Acer einen Verkaufsstart im ersten Quartal 2019 plant. Der Nitro XF272U mit WQHD-TN-Panel soll 399 Euro (UVP) kosten, der XV272U mit WQHD-IPS-Panel 499 Euro (UVP). Für das UHD-Modell Nitro XV273K sollen 999 Euro(UVP) fällig werden. Die beiden IPS-Modelle schaffen ebenfalls 144 Hz und erfüllen DisplayHDR 400. Allerdings unterstützen sie statt G-Sync das konkurrierende Freesync für AMD-Radeon-Grafikkarten.

Gleich drei 27-Zoll-Gaming-Monitore lassen sich an an der Overhead-Halterung des Gaming-Sessels Predator Thronos befestigen, den der Hersteller auf der IFA während seiner Pressekonferenz zeigte. Ob das per Elektromotoren verstellbare und mit Vibrations-Feedback ausgestattete 220-kg-Trumm in Serie hergestellt wird und was er dann kosten soll, hat Acer noch nicht verraten.

Mixed-Reality-Brille der zweiten Generation

Die von Microsoft initiierten Mixed-Reality-Brillen hatten keinen leichten Start auf dem Markt, obwohl die Statistik von SteamVR inzwischen eine steigende Nutzung zeigt. Acer lässt sich von der schwachen Nachfrage unter Heimanwendern aber nicht abhalten und bringt mit dem OJO 500 einen verbesserten Nachfolger für sein erstes Windows-MR-Headset. Die technische Basis bilden weiterhin zwei 2,89-Zoll-LCD-Displays mit einer gemeinsamen Auflösung von 2.880 x 1.440 Pixel und 100 Grad Sichtfeld sowie Inside-Out-Tracking für die Positionserkennung. Das Visier mit den Displays lässt sich – wie bisher – einfach mit einem Griff hochklappen. Das neuer Modell verfügt nun aber über einen Mechanismus zur Messung des Augenabstands für die korrekte Einstellung des Linsenabstands. Zudem soll eine Smartphone-App soll bei der Justierung der Brille helfen. Weiter hat der Hersteller nun ein Audiosystem mit kleinen Lautsprechern oder Kopfhörern integriert. Acer liefert die OJO 500 mit zwei unterschiedlich harten Polsterungen. Die weichere ist in der Maschine waschbar. Zum Lieferumfang gehören zwei Motion Controller mit Bluetooth. Das Windows-Mixed-Reality-Headset OJO 500 kommt im November für 499 Euro (UVP) auf den Markt.

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