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Interview zum Thema Digitales Klassenzimmer

„Lehrer scheuen vor IT noch zurück“

17.03.2011 | Redakteur: Erwin Goßner

Jutta Gasteiger, Rektorin der Grund- und Mittelschule in Großaitingen
Jutta Gasteiger, Rektorin der Grund- und Mittelschule in Großaitingen

Jutta Gasteiger, Rektorin der Grund- und Mittelschule Großaitingen, ist eine überzeugte Verfechterin neuer, digitaler Lehrmethoden. Ihre Erfahrungen und Erwartungen schildert sie im Interview.

ITB: Frau Gasteiger, wie stehen Sie grundsätzlich zum Thema Digitales Klassenzimmer?

Gasteiger: Das Digitale Klassenzimmer ist auf die Dauer unsere Zukunft. Lehrpläne richten sich zunehmend auf die Kompetenzentwicklung bei Schülern aus, und Medienkompetenz ist ein wesentlicher Bestandteil. Außerdem geht der Trend weg von Büchern hin zu digitalen Medien. Es wird in diesem Bereich ja auch alles umgestellt und wir bekommen immer mehr davon.

ITB: Was bedeutet es, wenn sich die Lehrmittel ändern?

Gasteiger: Durch schulische Lernmittel in digitaler Form kommt man langsam nicht mehr umhin, etwas zu verändern. Sie bieten mehr Möglichkeiten, um nicht zu sagen enorme Möglichkeiten im Sinne der Differenzierung und Modularisierung, die ja für uns auch verpflichtend ist.

ITB: Wie sieht es in Sachen IT-Ausstattung aktuell an Ihrer Schule aus?

Gasteiger: Wir haben ein Klassenzimmer mit Whiteboard, drei Internet-fähige Klassenräume und drei PC-Räume auf neuestem Stand inklusive neuer Lern-Software. Daneben gibt es eine vernetzte Schulküche, da in den Praxis-Fächern verstärkt Internet-Recherche erfolgt. Aufgrund der Lehrersituation und der hohen Kosten haben wir uns darauf geeinigt, nicht alle Klassenzimmer zu vernetzen und mit PCs auszustatten, sondern uns auf zentrierte PC-Räume zu konzentrieren. In der Grundschule haben wir einen Computer-Raum auf technisch neuesten Stand und mit ganz neuer Lern-Software, in der Mittelschule zwei Computer-Räume ebenfalls mit perfekter top-aktueller Ausstattung. Allerdings wissen wir derzeit nicht, wie sich unsere Mittelschule weiterentwickeln wird, beispielsweise aufgrund der sinkenden Schülerzahlen.

Auf den folgenden Seiten lesen Sie, welche Möglichkeiten sich durch IT an Schulen ergeben, wo die größten Probleme liegen und wie der Fachhandel dabei involviert ist.

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