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Virtuelle Routing-/Gateway-Lösung für KMU Lancom vRouter für Azure

| Autor / Redakteur: Dirk Srocke / Dipl.-Ing. (FH) Andreas Donner

Lancom bietet den vRouter auf dem Microsoft Azure Marketplace an. Somit können Kunden Anwendungen in der Public Cloud per eigenem VPN-Tunnel mit dem Unternehmensnetz verbinden.

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Der vRouter läuft auch auf VMware ESXi oder Hyper-V.
Der vRouter läuft auch auf VMware ESXi oder Hyper-V.
(Bild: Lancom)

Mit dem jetzt für Azure verfügbaren vRouter sollen Unternehmen leistungsfähige WAN-Infrastrukturen aufbauen, die zugleich flexibel sowie platz- und ressourcenschonend sind. Der virtuelle Router könne dabei nicht nur als VPN-Konzentrator für die Filialvernetzung genutzt werden. Vielmehr soll sich das System als Virtual Private Cloud Gateway für die Zugriffssteuerung auf private Ressourcen oder Server in Azure eignen.

Laut Lancom bietet der vRouter ein ähnliches Funktionsspektrum wie Hardware-basierte Systeme. Im Detail verweist der Anbieter auf aktuelle Sicherheitsfunktionen wie IPSec-VPN basierend auf IKEv2, elliptische Kurven und AES-GCM für IPv4 und IPv6. Jeder vRouter bietet bis zu fünf virtuelle Ethernet-Ports.

Der vRouter wird von klassischen LAN-Tools und Lancoms Management Cloud unterstützt. Alternativ zu Azure können Kunden das System auch auf den hardwarebasierten Virtualisierungsplattformen VMware ESXi oder Hyper-V aufsetzen.

Der vRouter ist in verschiedenen Leistungsstufen verfügbar und unterstützt bis zu 1.000 VPN-Tunnel, 256 virtuelle IP-Kontexte sowie 1.000 Access Points – abhängig von der Lizenz. Die beziehen Kunden über die Distribution zu Nettopreisen zwischen 200 und 2.500 Euro jährlich. Hinzu kommen die Infrastrukturkosten für Azure, wo der vRouter im Marketplace zur Installation angeboten wird.

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