Provisionsmodell Kuert will Partnernetz aufspannen

Redakteur: Philipp Ilsemann

Für die Vermittlung seiner Datenrettungs-Services benötigt der Dienstleister Kuert die Unterstützung von Partnern. Vertriebschef Christoph Fischer will daher noch in diesem Jahr die Zahl der Multiplikatoren verdoppeln.

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Eigentlich ist die Datenrettung ein klassisches direktes Geschäft. Der Kunde kommt mit seinem defekten Datenträger zum Dienstleister, der nimmt sich des Mediums an und sorgt dafür, dass die Daten schon bald wieder lesbar sind. Doch ganz so einfach läuft das Business nicht. »Die Fälle liegen nicht auf der Straße«, weiß Christoph Fischer, Marketing & Sales Manager von Kuert Datenrettung. Partner sind auch im Recovery-Markt ein wichtiger Faktor für den Erfolg.

Da wundert es nicht, dass Fischer das Partnernetz von Kuert deutlich ausbauen will. Die Zahl von derzeit rund 50 aktiven Händlern und Systemhäusern in Deutschland soll noch in diesem Jahr verdoppelt werden, um in den kommenden Jahren den angepeilten Marktanteil von zehn Prozent zu erreichen. Die Hauptaufgabe der Partner ist verhältnismäßig leicht: Sie müssen lediglich neue Kunden an Kuert vermitteln. Mittels vorgefertigter Datenblätter werden die defekten Medien erfasst und anschließend von einem Kurier abgeholt.

Dieser bringt den Datenträger in den Reinraum nach Bochum, wo eine Analyse Licht ins Dunkel bringen soll. Für 200 Euro bei einer Reaktionszeit von einem Geschäftstag, 90 Euro bei drei Tagen und 80 Euro bei sechs Tagen erhält der Kunde einen Bericht über das Ausmaß der Beschädigung. Auch über die prozentuale Wahrscheinlichkeit der Rettung informiert Kuert, so dass sich der Kunde entscheiden kann, ob sich eine Rettungsaktion auch lohnt. Diese kostet zwischen 400 und 800 Euro bei einer rein logischen oder 900 bis 1.600 Euro bei einer physikalischen Beschädigung. Die Kosten für die Analyse werden mit diesen Beträgen verrechnet.

20 Prozent und mehr

Der Partner kann sich bei jeder erfolgreichen Datenrettung über eine Provision in Höhe von 20 Prozent freuen. Ab dem sechsten vermittelten Fall erhöht sich der Anteil auf 25 Prozent, ab der zehnten Rettung sogar auf 30 Prozent. Auf Wunsch führt Kuert die Dienste auch im Namen des Partners durch. Selbst darf das Systemhaus jedoch nicht retten. Anders als der Wettbewerb bietet Kuert keine eigene Recovery-Software an. »Wer nur eine Software über die Festplatte laufen lässt, macht bei einer physikalischen Beschädigung mitunter mehr kaputt als er rettet«, begründet Fischer diese Entscheidung.

Seine Partner bindet Kuert auch bei Forensik-Dienstleistungen ein. Bei diesen kriminalistischen Untersuchungen erhalten die Vermittler ihre Provision auf den Basispreis von 960 Euro. Dieser beinhaltet einen forensischen Klon des Datenträgers und eine erste Sichtung durch einen Experten von Kuert. »Dieses Thema ist bei mittelständischen und großen Unternehmen immer mehr im Kommen«, so Fischer im Gespräch mit IT-BUSINESS.

Einfache Registrierung

Um sich als Partner von Kuert zu registrieren, bedarf es lediglich eines Anrufs bei der Hotline-Nummer 0234/96290390. Nach erfolgreicher Registrierung erhält der Händler seinen Partnerschaftsvertrag und kann bereits seine ersten Fälle vermitteln.

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