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IT-Trends 2018 Künstliche Intelligenz braucht Zeit

| Autor: Sarah Gandorfer

Um Sicherheitsvorkehrungen in der IT führt kein Weg herum, so Cancom-CEO Klaus Weinmann. Das Thema Künstliche Intelligenz, findet er, steckt noch in den Kinderschuhen. Die Fortschritte sind jedoch nicht von der Hand zu weisen.

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Klaus Weinmann, Vorstandsvorsitzender von Cancom
Klaus Weinmann, Vorstandsvorsitzender von Cancom
(Bild: Cancom)

ITB: Welche Trends werden Ihrer Meinung nach das IT-Jahr 2018 entscheidend prägen?

Weinmann: Das Sicherheits- und Risikomanagement von IT-Prozessen wird nächstes Jahr eine bedeutende Rolle spielen. Bei der Infrastruktur schreitet die Entwicklung ebenfalls weiter voran. Entscheidend ist: IT-Infrastruktur wird so konzipiert, dass sie schnell und flexibel dem jeweiligen Workload angepasst werden kann – mit dem Ziel, diesen optimal zu adressieren. Als Voraussetzung müssen Unternehmen eine cloud- und softwaredefinierte Infrastruktur implementieren, die Netzwerke, Server und Storage umfasst.

ITB: Welcher Trend wird aus Ihrer Sicht im IT-Jahr 2018 scheitern?

Weinmann: Laut Gartner werden Unternehmen in naher Zukunft mehr Geld in die Implementierung von Bots als in die Entwicklung von Apps investieren. Bis es so weit ist, wird allerdings noch etwas Zeit vergehen. Denn aktuell ist die Künstliche Intelligenz erst am Anfang ihrer Entwicklung. Ohne Zweifel sind jedoch bereits entscheidende Fortschritte erkennbar. So sind zum Beispiel Chatbots im Kundenservice zunehmend in der Lage, auch komplexe Anfragen zu übernehmen.

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Über den Autor

 Sarah Gandorfer

Sarah Gandorfer

Redakteurin bei IT-BUSINESS