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Gaming-Notebook Alienware 13 Kraftzwerg für VR-Gaming

| Autor: Klaus Länger

Flacher, stärker und mehr Akkulaufzeit: Dell macht das 13-Zoll-Notebook Alienware 13 mit einem Intel-Quadcore-Prozessor und einer Geforce GTX 1060 von Nvidia fit für Virtual-Reality-Gaming. Zudem gibt es als Option ein superschnelles OLED-Display mit einer Millisekunde Reaktionszeit.

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Dell hat dem Alienware 13 mit Quadcore-i5- oder i7-Prozessor und Geforce GTX 1060 eine ordentliche Leistungssteigerung verpasst. Damit soll der 13-Zöller uneingeschränkt VR-tauglich sein.
Dell hat dem Alienware 13 mit Quadcore-i5- oder i7-Prozessor und Geforce GTX 1060 eine ordentliche Leistungssteigerung verpasst. Damit soll der 13-Zöller uneingeschränkt VR-tauglich sein.
(Bild: Dell)

Unter einem Gaming-Notebook stellt man sich gemeinhin ein eher großes und gewichtiges Gerät mit 15,6 Zoll oder 17,3 Zoll Display-Diagonale vor. Das Alienware 13 ist mit seinem 13-Zoll-Display und kompakten Gehäuse deutlich kleiner. In der neuen R3-Version mit Quadcore-CPU und stärkerem Grafikchip ist das Alienware 13 nun laut dem Hersteller Dell schnell genug für das Spielen mit VR-Brille.

Beim Prozessor kommt, je nach Ausstattungsvariante, ein Intel Core i5-6300HQ oder ein i7-6700HQ zum Einsatz. Beide Prozessoren verfügen über vier Kerne, der i7 beherrscht zusätzlich noch Hyperthreading. Sie gehören noch zur sechsten Generation der Core-Prozessoren, Kaby-Lake-CPUs mit vier Cores hat Intel noch nicht im Programm.

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VR-taugliche Nvidia-Grafik

Als Grafikchip für Spiele und aufwändigere 3D-Applikationen dient ein Geforce GTX 1060 von Nvidia. Ansonsten übernimmt die im Intel-Prozessor integrierte HD-530-GPU den Grafikpart. Die mobile Geforce GTX 1060 mit sechs GB VRAM besteht ebenso wie die Desktop-Variante aus 1.280 Recheneinheiten, nur der Takt ist etwas niedriger. Daher liegt die 3D-Leistung auf einem für Notebooks sehr hohen Niveau. Frühere Mobile GPUs mussten immer mit weniger Kernen auskommen und waren daher deutlich langsamer als die Desktop-Varianten. Bei der sparsamen Pascal-Architektur von Nvidia sind derartige Sparmaßnahmen nicht mehr notwendig, um sie in engen Notebook-Gehäusen arbeiten zu lassen. Das Alienware 13 R3 bringt zwar 2,6 kg auf die Waage, ist aber im Vergleich zum Vorgänger flacher geworden. Trotzdem hat Alienware einen großen Akku mit 76 Wh Kapazität untergebracht. Das R2-Modell musste mit 51 Wh auskommen.

Der acht oder 16 GB große Arbeitsspeicher im Alienware 13 R3 ist bis zu 32 GB aufrüstbar, als Massenspeicher dient eine 180-GB-M.2-SSD mit SATA-Interface oder in der Top-Variante eine 256 GB große M.2-PCIe-SSD. Zudem findet noch eine zweite M.2-SSD Platz, so dass bis zu zwei Mal ein TB Speicherplatz möglich sind.

Optional mit OLED-Panel

Während das Einstiegsmodell des Alienware 13 mit einem TN-Panel mit HD-Auflösung (1.366 x 768 Pixel) auskommen muss, können die gehobenen Varianten mit Full-HD-IPS-Panel oder gar einem QHD-OLED-Panel mit Touch-Funktion aufwarten. Das OLED-Display mit 2.560 x 1.440 Bildpunkten soll nicht nur mit einem sehr guten Kontrast, sondern auch noch mit einer extrem niedrigen Reaktionszeit aufwarten.

Externe Displays können über HDMI, Mini-DisplayPort oder an der USB-Typ-C-Buchse des Notebooks angeschlossen werden. Letztere hängt an einem Thunderbolt-3-Controller und unterstützt damit nicht nur Datentransfers mit bis zu 40 GBit/s, sondern auch noch DisplayPort. Zusätzlich sitzen in dem aus eloxiertem Aluminium und Magnesium bestehenden Chassis noch zwei USB-3.0-Typ-A-Buchsen und eine LAN-Buchse für den Killer-Networks-GBit-Ethernet-Controller. Zudem gibt es noch einen proprietären Anschluss für den Alienware Graphics Amplifier. In der Praxis dürfte man das externe Grafikkarten-Gehäuse aber kaum benötigen. Als WLAN-Chip setzt der Hersteller Dell einen Killer-Controller mit 802.11ac und Bluetooth 4.1 ein.

Farbenspiele und Infrarot-Kamera

Keyboard und Touchpad können beliebig farbig beleuchtet werden. Die Webcam unterstützt nicht nur Windows Hello, sondern bietet mit der Tobii Eye-Tracking-Software auch noch eine Blicksteuerung.

Das Basismodell mit Core i5 und HD-Display kostet laut Dell 1.479 Euro (UVP). Das Top-Modell mit Core i7 und QHD-OLED-Panel startet bei 2.079 Euro (UVP). Die Geräte sind bereits verfügbar.

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 Klaus Länger

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Redakteur