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Drucker & MPS

Umstrukturierung

Konica Minolta vereint Drucker- und Kopierer-Unit

22.05.2007 | Redakteur: Philipp Ilsemann

Thomas Grethe, Geschäftsführer von Konica Minolta Printing Solutions
Thomas Grethe, Geschäftsführer von Konica Minolta Printing Solutions

Vier Jahre nach der Fusion von Konica und Minolta werden die Drucker- und Kopierer-Sparte des Konzerns nun auch in Europa zusammengelegt. Eine umfassende Umstrukturierung in München und Langenhagen wird die Folge sein.

In der japanischen Heimat ist der Merger von Konica und Minolta längst vollzogen, in Europa agierten die Sparten Printing Solutions und Business Solutions auch vier Jahre nach der Fusion weitgehend eigenständig. Das soll sich jetzt ändern. Wie die Mitarbeiter gestern kurzfristig erfuhren, wird es nun auch hierzulande umfassende Veränderungen geben. Geplant ist, dass die Business Solutions die Vermögenswerte der Printing Solutions übernimmt.

Die Details sollen von drei Projektgruppen aus beiden Organisationen erarbeitet werden. So wird Thomas Grethe, Geschäftsführer der Druckersparte Printing Solutions in München, mit Günther Schnitzler, Leiter des Kopierer-Vertriebs der Business Solutions in Langenhagen bei Hannover, an der künftigen Aufstellung für Deutschland arbeiten.

Auswirkungen ungewiss

Welche Auswirkungen die Zusammenlegung auf Personal, Standorte und den Channel haben wird, ist daher noch unklar. Als wahrscheinlich gilt jedoch, dass die ohnehin konvergenten Partnerlandschaften der Drucker- und Kopiererwelt mittelfristig zusammengelegt werden. Thomas Grethe ist überzeugt: »Für unsere Fachhändler wird es spannender, weil sie Zugriff auf die Produkte der anderen Sparte haben werden.« Den Standort München mit seinen 53 Mitarbeiten will Grethe versuchen zu erhalten. »Der Standort Langenhagen steht ohnehin nicht zur Diskussion«, ist sich der Geschäftsführer der Druckersparte aufgrund der dort ansässigen rund 1.200 Mitarbeiter sicher.

Wichtigste Voraussetzung für die zum 29. Juni geplante Verschmelzung: Die Verhandlungen zwischen dem Europamanagement und dem Betriebsrat der holländischen Printing Solutions müssen erfolgreich verlaufen. Die Gespräche mit den Arbeitnehmervertretungen wurden gestern aufgenommen. Innerhalb der kommenden sechs bis acht Wochen soll das künftige Konzept stehen. Die Umsetzung für Deutschland will Grethe im September oder Oktober realisiert haben.

Sichtbarkeit erhöhen

Die Gründe für die Zusammenlegung sind laut Grethe keine Kosteneinsparungen. »Wir sind hoch profitabel und wollen mit der Fusion die Sichtbarkeit am Markt und die Wettbewerbsfähigkeit erhöhen«, so der Geschäftsführer im Gespräch mit IT-BUSINESS.

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