Schwerpunkt Modern Work Komsa wird Distributionspartner von Microsoft

Von Michael Hase

Als Cloud Solution Provider stellt Komsa ab sofort Systemhäusern und TK-Fachhändlern das Portfolio von Microsoft bereit. In der Zusammenarbeit mit dem Cloud-Anbieter legt der Distributor den Schwerpunkt auf den Modern Workplace.

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Steffen Ebner, Vertriebsvorstand bei Komsa, sieht in der Notwendigkeit, Kommunikationssysteme zu synchroniseren, einen Treiber fürs B2B-Geschäft.
Steffen Ebner, Vertriebsvorstand bei Komsa, sieht in der Notwendigkeit, Kommunikationssysteme zu synchroniseren, einen Treiber fürs B2B-Geschäft.
(Bild: ©Marty Anger)

Komsa geht den nächsten Schritt als Cloud-Distributor. Das Unternehmen aus Hartmannsdorf bei Chemnitz hat eine Partnerschaft mit Microsoft im Rahmen des Programms für Cloud Solution Provider (CSP) vereinbart. Damit vertreibt Komsa ab sofort das Portfolio des Branchenriesen, zu dem Services wie Microsoft 365, Dynamics 365 und Azure gehören, an den ITK-Fachhandel. In der Terminologie des Hyperscalers nimmt der Distributor eine Rolle als Solution Aggregator wahr. Das CSP-Programm bietet Partnern die Möglichkeit, Cloud-Dienste von Microsoft in Kombination mit eigenen Lösungen und Dienstleistungen zu vermarkten.

Komsa verbindet die Microsoft-Partnerschaft nach eigenen Angaben mit dem Ziel, Systemhäusern und TK-Fachhändlern „die Idee von ‚Modern Work‘ inklusive Voice-Services so einfach wie möglich“ zu machen. Demnach können Partner die Cloud-Angebote mit sämtlichen Hardware- und Servicekomponenten aus dem Sortiment des Distributors, die für den IT-Arbeitsplatz relevant sind, kombinieren. Dazu zählen Notebooks, Peripherie, Netzwerktechnik und Telefonanlagen ebenso wie Voice- und Datendienste der Netzbetreiber. Reseller können die Bausteine modular zusammenstellen und um eigene Dienstleistungen ergänzen.

Synchronisation von Systemen

„Komsa wird seine ganze Telekommunikations-Kompetenz in die Partnerschaft einbringen, um Modern Work auf eine neue Stufe zu heben“, betont Steffen Ebner, Vertriebsvorstand des Distributors. Nach dem Schub für die Remote-Arbeit durch die Pandemie gehe es jetzt darum, die Systeme für Mail, Telefonie, Chat und Kollaboration, die in vielen Unternehmen derzeit parallel im Einsatz sind, zu synchronisieren. „Dieser Prozess wird in den kommenden Jahren einer der Treiber fürs Geschäft mit Unternehmenskunden sein.“

Microsoft 365 sei mittlerweile in nahezu jedem Unternehmen im Einsatz, führt Ebner weiter aus. Vor allem die Integration von Telefonie in Teams brenne vielen ITK-Verantwortlichen auf den Nägeln. „Unsere Handelspartner sind mit ihrer TK-Kompetenz prädestiniert dafür, Unternehmen bei dieser Aufgabe zu unterstützen.“ Bei Bedarf helfe ihnen das Technical Assistance Center (TAC) von Komsa dabei, Telefonanlagen mit Teams zu verbinden. Darüber hinaus plant der Distributor spezifische Trainings über seine Akademie.

Zusätzliches Service- und Vertriebspersonal

Wie im Cloud-Programm von Komsa üblich, schließen die Endkunden die Verträge mit den Partnern ab und nicht mit dem Cloud Provider. Um Microsoft-Lizenzen über den Distributor beziehen zu können, müssen sich Systemhäuser und Fachhändler über ihren jeweiligen Kundenbetreuer oder per E-Mail autorisieren. Gebucht werden die Lizenzen über ein Portal. Für die Zusammenarbeit mit dem Cloud-Anbieter stockt der ITK-Großhändler das Personal im technischen Service und im Vertrieb auf.

Reseller konnten auch in der Vergangenheit schon Services von Microsoft bei Komsa einkaufen. Der Distributor etablierte diesen Bezugsweg im Sommer 2018 durch eine Kooperation mit dem Software-Händler Crayon, dessen Plattform Cloud-iQ die Sachsen an ihr Bestellsystem anbanden. Crayon agiert bereits seit dem Launch des CSP-Programms im Jahr 2015 als Solution Aggregator. Jetzt übernimmt Komsa selbst diese Rolle, mit der Microsoft nicht nur klassische Distributoren betraut, sondern auch Lizenzhändler, Hosting Provider oder große IT-Anbieter wie Dell und Lenovo.

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