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OSFP und QSFP-DD bis 400G Kompakter CS-Steckverbinder für Glasfaserkabel

| Autor / Redakteur: Bernhard Lück / Dipl.-Ing. (FH) Andreas Donner

TDE bietet Patch-, Fan-out- und Trunkkabelkonfektionen mit CS-Steckverbindern an. Der mit zwei Fasern erhältliche Steckverbinder von Senko sei für Übertragungsraten bis 400G in Rechenzentren optimiert. Konfigurationen seien über den LWL-Kabelkonfigurator von TDE möglich.

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Der CS-Steckverbinder sei für Übertragungsraten von 200 bis 400G entwickelt worden.
Der CS-Steckverbinder sei für Übertragungsraten von 200 bis 400G entwickelt worden.
(Bild: TDE)

Beim CS-Steckverbinder handle es sich um einen LWL-Duplex-Steckverbinder mit einem um bis zu 40 Prozent kleineren Formfaktor als vergleichbare LC-Duplex-Steckverbinder. Er integriere zwei Keramikferrulen mit 1,25 Millimeter Durchmesser. Wege der standardmäßigen Ausstattung mit Push-Pull-Tabs in vier unterschiedlichen Längen (48, 55, 62 und 69 mm) könnten Netzwerktechniker den Stecker komfortabel handhaben. Dadurch eigne er sich besonders für Anwendungen mit hoher Packungsdichte. CS-Steckverbinder seien als Multimode- und Singlemode-Ausführungen verfügbar.

Für Breakout-Anwendungen geeignet

Senko habe den CS-Steckverbinder gezielt für die aktuellen Transceiver-Generationen OSFP und QSFP-DD mit Übertragungsraten von 200 bis 400G entwickelt. Da sich in den Transceivern zwei parallele CS-Anschlüsse befänden, seien Breakout-Anwendungen realisierbar: Netzwerktechniker könnten zwei CS-Patchkabel in einen Transceiver stecken und die 200G in 2 x 100G aufteilen.

LWL-Konfektionierung in Deutschland

Alle LWL-Konfektionen fertigt TDE eigenen Angaben zufolge an seinem Produktionsstandort in Deutschland: „Wir konfektionieren mit einem sehr hohen Automationsgrad gepaart mit modernster Messtechnik“, sagt Geschäftsführer André Engel und fährt fort: „Bereits an die Rohmaterialien stellen wir höchste Qualitätsanforderungen und führen diese konsequent im kompletten Fertigungsprozess fort. Diese Qualität „Made in Germany“ bringt weitere Pluspunkte mit sich: Wir sind weitgehend von Lieferketten unabhängig und tragen dem Nachhaltigkeitsaspekt Rechnung.“

Für die TML-Systemplattform verfügbar

TDE hat die CS-Anschlusstechnik auch in ihre TML-Systemplattform integriert: Der Steckverbinder sei mit entsprechenden Modulen für die Verkabelungssysteme TML Standard, TML Xtended, TML 24 und TML 32 verfügbar. Im Rückraum würden die Module auf die MPO-Technologie setzen und auf der Vorderseite CS-Steckverbinder einbinden. Auf der TML-Systemplattform seien sich so bis zu 128 x 2 Fasern mit insgesamt 256 Fasern auf einer Höheneinheit realisierbar. In einem Modul, so TDE, befinden sich 16 CS-Ports mit zusammen 32 Fasern, wodurch vor allem das TML-32-System punkten würde: Es basiere auf dem MPO-32-Faser-Stecker als zentralen Steckverbinder und ermögliche Übertragungsraten von bis zu 400G bei gleichzeitiger hoher Packungsdichte.

Konfiguration per Online-Tool

TDE hat den CS-Steckverbinder in den LWL-Kabelkonfigurator implementiert. Über das webbasierte Online-Tool sei es in drei Schritten möglich, kundenspezifische Varianten unterschiedlicher LWL-Applikationen zu erstellen. Die integrierte Plausibilitätsprüfung garantiere umsetzbare Konfigurationen. Fertig konfigurierte LWL-Applikationen würden direkt als Anfrage an den Vertriebsinnendienst der TDE gesendet.

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