Fujitsu Celsius W550 und J550 Kompakte Workstations mit Sockel-1151

Autor: Klaus Länger

Nicht alle Kunden benötigen Workstations mit einem oder gar zwei Xeon-E5-Prozessoren. Vielen reicht ein Xeon E3 vollkommen aus. Für diese Anwender hat Fujitsu die Celsius W550 und J550 entwickelt.

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Die beiden Fujitsu-Workstations Celsius W550 und J550 nutzen den jüngst vorgestellten Intel Xeon E3-1200 v5 als Prozessor.
Die beiden Fujitsu-Workstations Celsius W550 und J550 nutzen den jüngst vorgestellten Intel Xeon E3-1200 v5 als Prozessor.
(Bild: Fujitsu)

Mit der Celsius W550 und der Celsius J550 hat Fujitsu das Workstation-Programm um zwei Geräte der Einstiegsklasse mit Sockel-1151 für Skylake-Prozessoren erweitert. So sollen sich für professionellen Videoschnitt, CAD oder auch Architekturanwendungen eignen. Ein niedriger Geräuschpegel und lange Lebenszyklen ermöglichen auch den Einsatz im Gesundheitsbereich. Laut Fujitsu liegt der Geräuschpegel der Workstations mit integrierter Grafik oder der lüfterlosen Nvidia NVS 315 bei nur 18 dB.

Die Celsius J550 ist die kleinste Workstation im Fujitsu-Portfolio. Das kompakte Gehäuse hat nur ein Volumen von 10 Litern, kann aber trotzdem Grafikkarten mit voller Höhe aufnehmen. Dabei kann der Celsius J550 mit professionellen Mittelklasse-Karten bis hinauf zur Nvidia Quadro K2200 oder der Firepro W5100 von AMD bestellt werden. Für Erweiterungskarten steht auf der Riser-Card ein weiterer Slot mit vier PCIe-Lanes bereit. Alternativ ist auch eine Riser-Card mit einem PCIe-x16-Slot und einem PCI-Steckplatz verfügbar.

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Das von Fujitsu entwickelte und gebaute Mainboard mit Intel-C236-Chipsatz und Sockel 1151 ist für die jüngst vorgestellten Intel-Xeon-Prozessoren der E3-1200-v5-Baureihe ausgelegt. Diese eng mit den Core-Prozessoren der Skylake-Generation verwandten Quad-Core-CPUs sind bis zum E3-1280V5 mit 3,7 GHz wählbar. Alternativ kann der Rechner auch mit Core-Prozessoren vom i3-6100 bis hinauf zum i7-6700 bestellt werden. In diesem Fall ist der Einsatz von DDR4-Speichern mit ECC nicht möglich, die unterstützen nur die Xeons. Das Mainboard kann maximal 64 GB RAM aufnehmen. Zudem unterstützt es auch bereits M.2-SSDs mit PCI-Express-Interface. Das Gehäuse bietet Platz für eine 3,5-Zoll-Festplatte und ein optisches Laufwerk. Fujitsu bietet hier auch High Endurance SSDs und Business Critical HDDs an.

Celsius W550 für höhere 3D-Leistung

Die Celsius-Workstation W550 bietet mit ihrem größeren Mini-Tower-Gehäuse und einem Micro-ATX-Mainboard Platz für mehr Laufwerke, Erweiterungskarten und vor allem leistungsfähigere Grafikkarten. Die W550 ist maximal mit Nvidia Quadro M4000 oder AMD Firepro W7100 lieferbar.

Der Rechner wird auch als Long-Lifecycle-Variante angeboten. Der Hersteller garantiert hier für alle Bauteile eine Mindest-Verfügbarkeit von 36 Monaten. Einen PCI-Slot gibt es bei der W550 allerdings nicht mehr.

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