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Sensationsmeldung aus Redmond: WINBurger sollen die Welt erobern Köstlich: Microsoft plant Burger-Kette!

Autor: Wilfried Platten

Wie unser legendärer Kult-Korrespondent Willi Wühltisch aus mehr oder weniger offenen Quellen (engl: Open Source) weltexklusiv erfahren haben will, steht Microsoft kurz vor einem sensationellen Mega-Coup.

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Erwischt: Erste exklusive Prototypen-Fotos vom WINBurger XP, WINBurger Vista und WINBurger 10 (v.l.)
Erwischt: Erste exklusive Prototypen-Fotos vom WINBurger XP, WINBurger Vista und WINBurger 10 (v.l.)
(Bild: Jag_cz_Fotolia.com)

Demnach soll Microsoft vorhaben, innerhalb eines Jahres (= vier Quartale!) in das Food-Business einzusteigen. Im Rahmen eines Fünf-Jahres-Plans sollen bereits am 1. April 2017 unter dem Label „WINBurger“ drei Produktfamilien an den Start gehen, die sich weniger durch verschiedene Geschmacksrichtungen, als vielmehr durch differenzierte Qualitätsmerkmale, Zielgruppenaffinität, Preisflexibilität, Individualisierungsmöglichkeiten, Premiumanspruch, Upgrade-Optionen und Skalierbarkeit unterscheiden. Alle sollen produktions- und workflowtechnisch nach dem effizienzoptimierten BtO-Prinzip (deutsch: Build-to-Order) vom Band laufen.

„WINBurger XP“

Das Basismodell wird sich durch narrenfreie Bedienbarkeit (fork free!), Gewaltfreiheit (knife free!) und extreme Haltbarkeit (Projektname: Dorian Gray) auszeichnen. Es soll daher auch als Grundnahrungsmittel für Marathonläufe, Polarexpeditionen und Weltraumflüge zertifiziert werden. Laut Audit-Abteilung garantiert Microsoft eine unverbindliche Unverwüstlichkeitsschwelle von zehn Jahren. In der Praxis soll es sogar mindestens bis zu maximal mehr als das Doppelte sein. Oder so ähnlich...

„WINBurger Vista“

Vista ist nach Insider-Informationen als exklusives Luxusprodukt (Premium Line) konzipiert, an dem sich nur eine Handvoll handverlesener Mitglieder des elitären „Vista VIP-Clubs“ delektieren darf, die sich zudem mit jeder Menge sinnfreier Patches und Updates Zerstreuung verschaffen dürfen. Mittelständler, Behördenmitarbeiter, Spione und IT-Spezialisten sind vom Genuss ausdrücklich ausgeschlossen. Bei Zuwiderhandlungen droht im Extremfall eine lebenslange Stigmatisierung mit dem gefürchteten Morbus Torvalds. Der Ausstattungsumfang des edlen Vista-Burgers wird durch die Differenz von Anspruch und Wirklichkeit definiert.

„WINBurger 10 (WB10)“

Von dieser zukunftsträchtigen Linie existiert bislang nur eine Projektstudie. Im Vordergrund steht hier die Verbindung von universeller Nutzbarkeit und fast grenzenlosem (Ver-)Wandlungsreichtum. So arbeitet das Produkt Management aktuell unter anderem daran, WB10 auch als Wurfgeschoss bei den olympischen Disziplinen Diskus- und Speerwurf, Kugelstoßen und Wasserball zu etablieren. Die Stabhochspringer sollen auf WB10-gefüllten Matten landen (soft landing), die Bodenturner darauf ihre Übungen vorführen (soft jumping), und die Medaillen essbar sein (soft awarding). Die Höhe der dafür notwendigen „Spende“ ließ das olympische Komitee in einer heute veröffentlichten Geheimerklärung (nach oben) offen.

„WINBurger-as-a-Service“

Am Lastenheft dafür (soft everything) wird in der entsprechenden Projektgruppe noch fieberhaft gearbeitet. Für den ersten PoC (Proof of consuming) werden noch Teilnehmer an einem groß angelegten Betatest gesucht. Willi W. ist es grandioserweise gelungen, uns dafür die Exklusivrechte für Zentraleuropa zu sichern. Deutschsprachige Mitesser mit einem IQ zwischen vielleicht und wahrscheinlich können sich bis heute 24:00 Uhr Ortszeit unter www.ich-wage-es.de bewerben (soft adventure).

„WINBurger Junior“

Für die lieben Kleinen ist zudem eine Junior-Tüte geplant (soft recruiting). Darin verstecken sich neben einem XP-Burger, der genauso alt sein soll wie der Sprössling selbst (s.o.), ein Schluck Leitungswasser und eine an den Barbie-Freund Ken angelehnte Sammel-Spielfigur mit den Zügen von Bill Gates. Tja, Marketing können sie halt!

Im Gegenzug planen McDonalds und Burger King den Aufbau eines Cloud Business, haben aber – wie viele IT-Unternehmen – keinen blassen Schimmer, wie sie das anstellen sollen. Bei Kentucky Fried Chicken war noch niemand wach.

„MS WINBurga“

In einem soeben beendet 4-Augen-Telefonat setzte Deutschland-Chefin Sabine Bendiek unter dem Siegel der Verschwiegenheit sogar noch einen drauf. Unter dem Namen „MS WINBurga“ soll eine Flotte von Ausflugsdampfern (mit DACH) vom Heimathafen Frankfurt (oder?) aus Touristen zu den wolkigsten Ausflugszielen in Europa schippern (cloud shipping). Einen späteren weltweiten Kreuzfahrtbetrieb (cloud crossing) schloss Bendiek „nicht explizit“ (oder war es „explizit nicht“?) aus. Über den Exklusivlieferanten der Bordverpflegung ließ sie keinerlei Zweifel aufkommen.

P.S.: Über den mentalen Gesundheitszustand von Willi W. liegen uns aktuell keine weiteren Bulletins aus dem Seattle Grace Hospital (Abteilung Grey’s Anatomy) vor. Gute Besserung!

(ID:43967223)

Über den Autor

 Wilfried Platten

Wilfried Platten

Chefredakteur, IT-BUSINESS