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Urgesteine aus der IT-Branche

Klaus Weinmann glaubt, dass die IT unsichtbar und allgegenwärtig sein wird

29.04.2011 | Redakteur: Sarah Maier

Klaus Weinmann, Vorstandsvorsitzender von Cancom
Klaus Weinmann, Vorstandsvorsitzender von Cancom

Klaus Weinmann ist Mitgründer und CEO des Systemhauses Cancom. Bereits als Kind war die IT für ihn eine große Sache, und er programmierte Steuerungen für seine Fischertechnik.

ITB: Wie kamen Sie zur IT?

Weinmann: Mit 13 Jahren, nach der siebten Schulklasse, besuchte ich in den großen Ferien einen Computerkurs bei NCR in Augsburg. Das war sozusagen der erste Berührungspunkt mit IT. Anschließend nutzte ich den ersten rudimentären Computerraum in unserer Schule und nahm am Bundeswettbewerb Informatik teil.

ITB: Bekamen Sie als Kind dann auch einen Computer – das war ja damals noch eine teure Anschaffung?

Weinmann: Meinen ersten, eigenen Computer kaufte ich mir dann in der achten Klasse. Ich war unglaublich stolz auf meinen C64, der hat immerhin 1.000 Mark gekostet und wurde von meiner Oma bezahlt. Obwohl er aus heutiger Sicht nichts konnte, war am C64 alles toll. Es war ja auch was echt Neues, bis dahin kannte man nur Taschenrechner. Und ab diesem Zeitpunkt haben wir dann angefangen, Steuerungen für Fischertechnik zu bauen und zu programmieren, also Platinen selbst löten und so weiter… Datenspeicherung erfolgte damals übrigens über Datasette.

ITB: Die IT wandelte sich schnellen Schrittes. Wie empfanden Sie das?

Weinmann: Ich bin beeindruckt von der schnellen Entwicklung in unserer Branche. Im Prinzip befinden wir uns derzeit in einem Wandel, was die IT-Nutzung und die technologischen Voraussetzungen betrifft. Denken Sie nur an die Veränderungen, die wir aktuell mit Cloud Computing erleben. Die Geschäftsanforderungen, von überall und jederzeit auf die Unternehmens-IT zugreifen zu können, treiben diese Entwicklung weiter voran. Deswegen kann man bei Cloud Computing auch nicht von einem Hype sprechen, es ist vielmehr ein Wandel der IT.

ITB: Was waren Ihre IT-Highlights?

Weinmann: Meine Highlights waren natürlich die Gründung von Cancom im Januar 1992. Und dann im Jahr 1999 der Börsengang. Trotzdem gab es in der Zeit immer wieder weitere Höhepunkte, wie zum Beispiel einzelne Firmenübernahmen oder wesentliche Investitionen. Grundsätzlich war so gesehen jedes Jahr ein Highlight, in dem wir unser Wachstum gegenüber dem Vorjahr wieder toppen konnten.

Auf der nächsten Seite lesen Sie, was Klaus Weinmann in seiner IT-Laufbahn besonders überrascht hat und wie Cancom zu seinem Logo kam.

 

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