Wachstum durch Mentoren-Programm Kiwiko beschließt neuen Aufsichtsrat

Von Martin Droysen

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Die IT-Genossenschaft Kiwiko hat anlässlich der jährlichen Generalversammlung am 20. Juni 2022 in Espenau einen neuen Aufsichtsrat beschlossen. Zudem soll ein Technologiepartner-Programm für eine weitere Marktöffnung sorgen.

Neben einem neu konstituierten Aufsichtsrat initiiert Kiwiko ein Mentoren-Programm für neue Mitglieder.
Neben einem neu konstituierten Aufsichtsrat initiiert Kiwiko ein Mentoren-Programm für neue Mitglieder.
(Bild: metamorworks - stock.adobe.com)

Nach zwei Jahren nur mit Online-Meetings trafen sich die Mitglieder der IT-Systemhausgenossenschaft wieder persönlich mit einer gut gefüllten Agenda, die primär eine komplette Neuaufstellung des Aufsichtsrates vorsah.

Als neuer Aufsichtsrat der Genossenschaft bestellt wurden Andreas Schober, Aconitas, Pierre Roth, Bohnen IT und Sascha Kraft, Delta Systemtechnik Horn. Andreas Schober wurde in der ersten konstituierenden Sitzung zum Vorsitzenden gewählt.

Meine zwei neuen Amtskollegen und ich sind bekennende Netzwerker und nutzen die Vorteile des Kiwiko IT-Expertennetzwerkes seit Jahren in beide Richtungen. Wir bieten Services an und kaufen Dienstleistungen im Netzwerk ein.

Andreas Schober, Aconitas

Schober zufolge wurden bereits gemeinsame Geschäftsmodelle erstellt, die mit den Partnern auch weiter ausgebaut werden sollen. Die neu eingesetzten Aufsichtsräte bringen ihre Erfahrung beratend in die Genossenschaft ein und sorgen so für deren Weiterentwicklung. Der Vorstand bleibt mit Matthias Jablonski und Jan Bindig unverändert.

Der neue Aufsichtsrat der Kiwiko eG: (vl.) Matthias Jablonski, Pierre Roth, Andreas Schober, Sascha Kraft, Jan Bindig
Der neue Aufsichtsrat der Kiwiko eG: (vl.) Matthias Jablonski, Pierre Roth, Andreas Schober, Sascha Kraft, Jan Bindig
(Bild: Kiwiko)

Ehrung für den scheidenden Aufsichtsrat

Dabei wurden Patrick Kruse, Heino Deubner und Stefan Rupp für ihr hohes Engagement der letzten Jahre geehrt. Alle drei waren seit der Gründung von Kiwiko im Aufsichtsrat tätig und bleiben in der Genossenschaft auch weiter aktiv.

Der scheidende Aufsichtsratsvorsitzende Kruse, Netgo, betonte das Vertrauen und die gute Zusammenarbeit: „Wir haben das Amt seit der Gründung im Mai 2016 in zwei Amtsperioden gerne ausgeübt und den Vorstand beratend unterstützt.“

Kiwiko startete damals mit zwölf IT-Dienstleistern, inzwischen sind es mehr als 50 Partnerunternehmen, die sich in der IT-Genossenschaft mit einer Vielzahl an Dienstleistungen gegenseitig in Projekten unterstützen. Im Namen seiner ehemaligen Aufsichtsratskollegen Deubner und Rupp sagte Kruse: „Wir erachten es für sinnvoll, dass nach mehr als sechs Jahren nun andere Mitglieder die Möglichkeit erhalten, als Aufsichtsrat der Kiwiko beratend tätig zu werden.“

Technologiepartner-Programm

Mit auf der Agenda stand auch ein Technologiepartner-Programm, das zeitnah umgesetzt werden soll. Die Genossenschaft punktet durch seine heterogene Partnerstruktur aus IT-Dienstleistern, Security-Experten und Microsoft-Spezialisten. Herstellern und Nischenanbietern soll so ein erweiterter Zugang zu den Partnern des IT-Genossenschaftsnetzwerks geöffnet werden. Darüberhinaus sollen auch externe IT-Unternehmen bereits dieses Jahr an den Kiwiko-Leistungen partizipieren können.

Wachstum durch Kooperationen

Neu aufgelegt, soll ein so genanntes Mentorenprogramm interessierten Unternehmen dabei helfen, sich besser in die Partnerlandschaft zu integrieren. Für einen respektvollen Austausch und Vertrauen untereinander seien regionale Stammtische die geeignete Wahl.

„In den meisten Fällen, gibt es persönliche Beziehungen zwischen Mitgliedern und Neupartnern bei Eintritt in die Kiwiko. Hier möchten wir ansetzen und sicherstellen, dass das Onboarding von neuen Partnern bestmöglich erfolgen kann“, erläutern Jablonski und Bindig.

Je schneller neue Mitglieder die Strukturen zu Informationen und Dienstleistungen überblicken, desto rascher zeigen sich die Vorteile der Kooperation, sind beide überzeugt. Die Kiwiko IT-Genossenschaft will daher qualitativ und regional weiter wachsen.

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