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Geschäftsprozesse verbessern mit Kinect Kinect erobert die Unternehmen

| Autor / Redakteur: IT-BUSINESS / Dr. Andreas Bergler / Dr. Andreas Bergler

Nur etwas über ein Jahr ist es her, dass Microsoft die bewegungsgesteuerte Spielekonsole Kinect für Xbox 360 auf den Markt gebracht hat. Jetzt soll Kinect auch in Unternehmen zum Einsatz kommen.

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Kinect mutiert vom Spaß-Macher zum Gewinn-Bringer.
Kinect mutiert vom Spaß-Macher zum Gewinn-Bringer.

Kinect for Windows heißt das neue Programm von Microsoft, das die Gestensteuerung aus dem Spielebereich nun auch für Unternehmen fruchtbar machen soll. Die Komponente für Microsofts Spielekonsole Xbox 360 wurde im Herbst 2010 erstmalig in den deutschen Markt eingeführt. Sie fand bei den Consumern derart starken Nachhall, dass das Weihnachtsgeschäft 2011 nach Konzern-Aussagen das stärkste in Microsofts Geschichte wurde.

Neue Möglichkeiten

Unternehmen auf der ganzen Welt sollen nun Kinect „auf eine völlig neue Art und Weise nutzen“. Die oft beschworenen tief greifenden Veränderungen in der Lebens- und Arbeitswelt bekommen mit Kinect Substanz: Mit ihrer Bewegungssteuerung, die einen Controller überflüssig macht, beschert die Konsole nicht nur ein neues Videospiel-Erlebnis, sondern eröffnet in unterschiedlichsten Bereichen neue Möglichkeiten: Angedacht sind als erste die Zielgruppen Healthcare und Automotive sowie der Einzelhandel und der Bildungssektor.

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Im Rahmen des Pilotprogramms Kinect for Windows haben bereits über 300 Unternehmen weltweit die Möglichkeiten getestet, wie sie mit Kinect die eigenen Arbeitsprozesse verbessern und neue Kundenerlebnisse kreieren können. Craig Eisler, General Manager von Kinect for Windows, meint, man habe „gerade erst begonnen, alle Möglichkeiten, die Kinect bietet, zu erforschen“. Nun seien die „Visionäre auf der ganzen Welt“ am Zug, die Hard- und Software, die speziell für Windows-Anwendungen entwickelt wurde, in neue Kundenerlebnisse und Anwendungsszenarien für Produkte und Services umzusetzen.

Neue Features

Der Kinect-for-Windows-Sensor wurde für Entwickler konzipiert und bietet gegenüber der Consumer-Version eine Reihe von Zusatz-Features. Hierzu zählen ein verbessertes Skelett-Tracking, erweiterte Sprach- und Audioleistungen sowie der „Near Mode“, der es ermöglicht, Objekte, die sich nur 40 Zentimeter vor dem Sensor befinden, noch gut zu identifizieren.

Die Unternehmens-Kinect ist für 249 Euro (UVP) ab sofort verfügbar. Der Preis beinhaltet eine einjährige Garantie und Zugriff auf fortlaufende Software-Updates für die Sprachsteuerung sowie die Bewegungserkennung. ?

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