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Hacker-Konferenz Black Hat USA 2017 KI als kommendes Hacker-Tool

| Autor: Dr. Stefan Riedl

Auf der IT-Security-Konferenz „Black Hat USA 2017“ debattierten IT-Sicherheitsprofis über aktuelle und künftige Bedrohungen in der IT. Cybersecurity-Anbieter Cylance hat sich dort in Form einer Umfrage umgehört – mit überraschenden Ergebnissen.

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Auf der „Black Hat USA 2017“ ging es um die Cybercrime-Entwicklungen.
Auf der „Black Hat USA 2017“ ging es um die Cybercrime-Entwicklungen.
(Bild: Sergey Nivens/ stock.adobe.com)

Auf der Cybersecurity-Konferenz „Black Hat USA 2017“ wurde darüber diskutiert, mit welchen Bedrohungen die IT-Welt in den kommenden Monaten rechnen muss. Darunter intelligente WiFi-Würmer wie Broadpwn, der sich über eine gemeinsam genutzte Internetverbindung von einem Mobilgerät zum nächsten fortpflanzt, bis hin zum Ausnutzen einer Schwachstelle innerhalb einer lasergestützten, mit dem Internet verbundenen Autowaschanlage, über die Hacker vernetzte Fahrzeuge „übernommen“ haben. Der Cybersecurity-Anbieter Cylance hat sich dort in Form einer Kurzumfrage unter 100 Besuchern der Fachkonferenz umgehört.

Cyberkriminelle und KI

62 Prozent der Befragten gehen davon aus, dass es höchst wahrscheinlich ist, dass Hacker die Möglichkeiten einer künstlichen Intelligenz (KI) offensiv für ihre Zwecke einsetzen werden. So wird KI einerseits als vielversprechender Ansatz gewertet, der Flut von Cyberattacken und Datenschutzverletzungen Herr zu werden. Andererseits könnte aber genau diese Technologie schon kurzfristig für neue, besonders ausgereifte Attacken sorgen.

Darknet-Marktplätze und Ransomware-Angriffe

Mit AlphaBay und Hansa wurden zwei wichtige Handelsplätze für Malware aus dem Darknet entfernt. Vor diesem Hintergrund fragte Cylance: „Gehen Sie davon aus, dass sich die Bemühungen der Strafverfolgungsbehörden in zurückgehenden Ransomware-Zahlen widerspiegeln werden?“

79 Prozent der Befragten gehen davon aus, dass das Schließen von Handelsplätzen im Darknet keinen Einfluss auf die Häufigkeit von Ransomware-Angriffen haben wird.

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Dr. Stefan Riedl

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Leitender Redakteur