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Parallele optische Module erhöhen die Port-Dichte pro Rack

Keinesfalls egal – Anschlüsse für die IT-Technik

| Autor / Redakteur: Steve Sharp / Ulrike Ostler

Die Grafik zeigt ein typisches Layout für einen kompakten Top-Rack Switchmit Luftkühlung auf 1HE und auf der Frontplatte montierten Optiken.
Die Grafik zeigt ein typisches Layout für einen kompakten Top-Rack Switchmit Luftkühlung auf 1HE und auf der Frontplatte montierten Optiken. (Bild: Avago Technologies)

Der Leistungsbedarf wird in Rechenzentren immer eine wichtige Entscheidungsgrundlage sein. Produkte und Konzepte, die den Gesamtleistungsbedarf reduzieren und helfen, die Leistung zu steuern, bleiben für die Architekten und Ausrüster von Datenzentren wichtig. Hier kommen paralleloptische Architekturen ins Spiel. Sie übernehmen eine wichtige Rolle bei der Leistungsbedarfssteuerung.

Die Anforderungen an Online-Medien und -Applikationen in einer Cloud-Computing Umgebung werden immer größer – für die Kommunikation innerhalb von Datenzentren, Server-Formen, Netzwerk-Switches, Telekom Vermittlungsanlagen und vielen anderen Hochleistungs-Applikationen werden immer höhere Bandbreiten benötigt. Immer öfter werden parallele optische Module eingesetzt, da sie eine höhere Port-Dichte pro Rack und so eine höhere Gesamtbreite liefern. Darüber hinaus reduziert der Einsatz von parallelen Optiken auch den Gesamtleistungsbedarf in Datenzentren und die erforderliche Kühlleistung. Das alles vermindert die Betriebskosten eines Datenzentrums.

Der Faktor Energie-Einsparung

Parallele optische Module benötigen pro 10-Gigabit-Port weniger Leistung als diskrete einkanalige Module wie die 10 Gigabit SFP+ Optiken. Der Grund dafür ist der Einsatz eines Einzel-Asic-Bauteils im Modul, das vier oder zwölf Anschlüsse unterstützt.

Bild 1: Leistungsbedarf pro 10G Anschluss im Vergleich zur Anzahl der Anschlüsse
Bild 1: Leistungsbedarf pro 10G Anschluss im Vergleich zur Anzahl der Anschlüsse (Bild: Avago Technologies)

Dadurch ergibt sich ein Leistungsbedarf für ein 12-kanaliges Modul – wie das steckbare CXP Modul – der nur ein Viertel von 12 einkanaligen SFP+ Modulen (SFP = Small Form-factor Pluggable) beträgt. Bild 1 zeigt die Betriebsleistungseinsparung, wenn man SFP+ Module durch vierkanalige QSF+ oder 12-kanalige CXP Module ersetzt.

Ein Rechenbeispiel

Um diese Energie-Einsparung zu verdeutlichen, stellen wir uns ein hypothetisches Datenzentrum mit 10.000 Servern vor. Wenn all diese Server 10 Gbps Verbindungen zu den Switches und den Routern nutzen, benötigt man 10.000 Ports, um die Server miteinander zu verbinden.

Bei einem Einsatz von SFP+ Modulen würde die Verlustleistung nur in diesen Modulen 10.000 Watt betragen. Beim Einsatz von 12-kanaligen parallelen Modulen würde diese Verlustleistung nur noch 2.500 Watt betragen – eine Einsparung von 7.500 Watt. In einem Monat ergibt sich daraus eine Ersparnis von 5.400 Kilowattstunden Energie – genug, um zum Beispiel einen Monat lang mehr als fünf Einfamilienhäuser zu versorgen.

Werden auch die Rack-To-Rack Einzelverbindungen auf Parallelverbindungs-Optiken umgestellt, ergeben sich weitere Energie-Einsparungen.

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