Wie man sich vor unbekannter Schadsoftware schützt Kaspersky Anti-Virus 2009 und Kaspersky Internet Security 2009

Redakteur: Daniel Feldmaier

Kaspersky Lab präsentiert eine neue Generation von Sicherheitsprodukten für Heimanwender. Genauer gesagt, eine abgespeckte Version und das große umfassende Schutzpaket für den heimischen PC.

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Das umfassende Schutzpaket Kaspersky Internet Security 2009 macht jeden Heimcomputer zur Festung.
Das umfassende Schutzpaket Kaspersky Internet Security 2009 macht jeden Heimcomputer zur Festung.
( Archiv: Vogel Business Media )

Seit große Virusepidemien der Vergangenheit angehören und sich Programmierer von Schadsoftware auf zeitlich kurze und räumlich abgegrenzte Attacken spezialisieren, haben sich die Anforderungen an den Schutz von PCs verändert. Die wichtigste Herausforderung: Sicherheitsprogramme müssen Computer auch vor Schädlingen schützen, die zum Zeitpunkt ihres Auftretens noch unbekannt sind.

Hierfür hat Kaspersky die HIPS-Technologie (HostIntrusion Prevention System) in die neuen Versionen »Anti-Virus 2009« und »Internet Security 2009« integriert. HIPS kontrolliert die Aktivität von Anwendungen und erstellt ein Bedrohungs-Rating. Die Software hält gefährliche Prozesse an, bevor diese dem System schaden können. Der Vorteil liegt darin, dass HIPS verseuchte Anwendungen unvermittelt blockiert, auch wenn hierfür noch keine offizielle Viren-Signatur seitens Kaspersky erschienen ist.

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Zum Glück keine Fragen

Die meisten Anwender werden von der HIPS-Technologie profitieren, selbst aber keine Änderungen an der Aktivitätsfilterung vornehmen wollen. In den neuen Produkten kommt erstmalig auch das automatisierte Entscheidungsmodul zum Einsatz – zeitraubende Rückfragen werden damit auf ein Minimum reduziert. Für Profianwender bietet Kaspersky Lab dennoch die Möglichkeit, die Rechteverwaltung für jedes einzelne Programm selbst zu definieren. Einschränkungen im Zugriff auf persönliche Daten bis hin zur kompletten Isolation einzelner Programme vom restlichen System können definiert werden.

Bei Internet Security 2009 und Anti-Virus 2009 wurde die Scangeschwindigkeit erhöht, wobei vorhandene Ressourcen wie etwa Mehrkernprozessoren ausgenutzt werden. Die Generation 2009 weist zudem auf vorhandene, aber nicht installierte, Sicherheitsupdates oder riskante Browsereinstellungen hin. So behält der Nutzer stets den Überblick über den Sicherheitsstatus seines Betriebssystems und seiner Anwendungen und der Rechner wird bereits im Vorfeld gegen mögliche Angriffe geschützt.

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