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Eines der ersten Geräte mit Android Marshmallow Kann HTC mit dem One A9 im Weihnachtsgeschäft punkten?

Autor: Sylvia Lösel

Als einer der ersten Hersteller abseits der Nexus-Produktlinien bringt HTC mit dem One A9 ein Smartphone mit Android 6.0 (Marshmallow) auf den Markt. Dieses ist nicht nur ein optischer Hingucker, sondern punktet durchaus auch in anderen Bereichen.

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Hoffen auf das One A9 und das Weihnachtsgeschäft: HTC-Umsatzzahlen geben bislang in diesem Jahr wenig Grund zur Freude.
Hoffen auf das One A9 und das Weihnachtsgeschäft: HTC-Umsatzzahlen geben bislang in diesem Jahr wenig Grund zur Freude.
(Bild: HTC)

Mit dem One A9 stellt HTC ein Smartphone vor, das zwar deutlich hinter dem hauseigenen Flaggschiff-Gerät M9 angesiedelt ist, aber durchaus seine eigenen Reize hat.

„HTC war schon immer ein Pionier in Sachen Smartphones. Von uns stammen das erste Android-Smartphone, das erste Windows-Smartphone, das erste 4G-Smartphone und das erste Smartphone mit Vollmetallgehäuse,“ erklärt Cher Wang, CEO von HTC. In dieser Tradition ist nun also das A9 eines der ersten Geräte mit Android 6.0 – abseits der Nexus-Smartphones. Doch ob das allein reichen wird, um HTC wieder sorgenfrei zu machen, bleibt abzuwarten. Der Smartphone-Hersteller kämpft in diesem Jahr mit sinkenden Umsätzen. Der Smartphone-Markt ist hart umkämpft und an Schwergewichte im Highend-Bereich wie Apple und Samsung ist nur schwer heranzukommen. Man darf also gespannt sein, ob HTC mit dem A9 ein Befreiungsschlag gelingt.

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Bild und Sound

Umso wichtiger für den Konzern, das A9 gut zu platzieren. Das Smartphone ist mit einem dünnen Metallrahmen versehen, der gebürstet wurde und wahlweise in den Farben Grau, Silber, Gold oder Granatapfelrot erhältlich ist. In das Ganze ist das Fünf-Zoll-AMOLED-Display aus Gorilla Glass 4 eingebettet, sowie eine Fotolinse. Die Kamera bietet eine Auflösung von 13 Megapixel (zum Vergleich: Das Highend-Modell One M9 verfügt über 20 Megapixel). Dafür hat HTC dem A9 einen UltraPixel-Sensor spendiert, der 300 Prozent mehr Helligkeit erfassen soll als herkömmliche Smartphone-Kameras. Mit dem optionalen „Pro“-Modus können darüber hinaus Fotos im Rohdatenformat RAW abgespeichert werden. Wer es einfach mag, nutzt die One-Button-Bildoptimierung des Fotoeditors, die automatisch Farben und Kontraste verstärkt.

Auch am Sound hat HTC getüftelt. In das Headset des Smartphones wurde die „Boom-Sound-Technologie“ integriert und mit der Audio-Surround-Technolgie-3 kombiniert. Auch ein Digital-Analog-Wandler ist an Bord, der 24-Bit und 192-kHZ-Qualität liefern soll. Mehr Power und Dynamikumfang bietet zudem der High-Output-Kopfhörer-Verstärker. Wem das noch nicht reicht, der kann optional den HTC-Pro-Studio-Kopfhörer erwerben, der außerdem noch eine Schallisolierung bietet.

Energiespar-Technik

Damit die zahlreichen neuen Features lange mit Strom versorgt sind, wurde das HTC One A9 mit neuen Energiespar-Funktionen ausgestattet, die den Akku länger durchhalten lassen sollen. Denn dieser ist mit seinen 2150 mAh nicht der Stärkste. Der „Doze“-Modus schaltet stromziehende Apps ab, wenn das Smartphone – zum Beispiel beim nächtlichen Aufladen – nicht in Betrieb ist. Und „App-Standby“ erkennt, ob eine im Hintergrund laufende App nicht genutzt wird und deaktiviert sie. Zusätzlich sind der Prozessor und das Display ebenso für längere Akkuleistung pro Ladezyklus optimiert. Apropos Prozessor: An Bord ist ein Qualcomm-Snapdragon-617-Prozessor mit integriertem LTE Cat 6 und 64-Bit-Octa-Core-CPUs. Das HTC One A9 ist mit 16-Gigabyte-Speicher erhältlich, dieser lässt sich über den SD-Speicherslot auf bis zu zwei Terabyte erweitern

Preise und Verfügbarkeit

Das HTC One A9 ist in den Farbvarianten Carbon Grey und Opal Silver ab Anfang November 2015 in Deutschland über die Telekom, Vodafone, O2 sowie über den freien Fachhandel und via htc.com für 579 Euro (UVP) erhältlich. Die genaue Verfügbarkeit des HTC One A9 in Topaz Gold und Deep Garnet wird zu einem späteren Zeitpunkt bekanntgegeben.

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 Sylvia Lösel

Sylvia Lösel

Chefredakteurin