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Metadatenbasiertes Informationsmanagement Kanalarbeit bei M-Files

Autor: Dr. Stefan Riedl

M-Files verfolgt den Ansatz einer metadatenbasierten Suche im Informationsmanagement. Das Unternehmen setzt auf die Multiplikatorwirkung indirekter Vertriebspartner und sucht vor allem zwei bestimmte Arten von Partnern.

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Wer die Multiplikatorwirkung des indirekten Vertriebskanals nutzen will, braucht Partner.
Wer die Multiplikatorwirkung des indirekten Vertriebskanals nutzen will, braucht Partner.
(Bild: © ThomBal - stock.adobe.com)

Insbesondere in den Großräumen München, Berlin und im Ruhrgebiet sucht M-Files noch Partner aus dem Channel – angesichts der Wachstumszahlen aber im Prinzip in der ganzen Bundesrepublik, so Jan Thijs van Wijngaarden, Channel Sales Manager Deutschland bei M-Files.

Ein Stück weit mögen bei diesen Zahlen Basiseffekte mit reinspielen, aber immerhin konnte der Anbieter von Informationsmanagement-Software dank der starken Channel-Partner den Umsatz in Deutschland im vergangenen Jahr um rund 350 Prozent in Millionenhöhe steigern. Der Absatzmarkt in Deutschland rückte damit auf Platz 5 der umsatzstärksten für M-Files auf, so van Wijngaarden.

Jan Thijs van Wijngaarden, Channel Sales Manager Deutschland bei M-Files
Jan Thijs van Wijngaarden, Channel Sales Manager Deutschland bei M-Files
(Bild: M-Files)

Zwei Partnertypen gesucht

Bei der Partnerakquise konzentriert sich M-Files auf zwei Arten von Partnern: Zum einen erfahrene ECM-Beratungshäuser, die ihr Produktportfolio erweitern wollen. Zum anderen um Systemhäuser mit Printing-Schwerpunkt und starkem Hintergrund im Output-Management. „Unsere Channel-Strategie für den Ausbau des DACH-Marktes hat sich bestens bewährt: Wir konnten Umsatz und Partnerstruktur deutlich ausbauen. Unser Wachstum geht ungebrochen weiter und wir sehen auch für die kommenden Jahre erhebliches Potenzial, unser Geschäft auszubauen", sagt Dirk Treue, Channel Marketing Manager bei M-Files.

Neues Modul in der 2018er-Version

Ein neues Modul für M-Files in der 2018er-Version macht das Informations-Management-Werkzeug für den Channel-Vertrieb wichtiger, heißt es aus dem Unternehmen. „Mit unserem neuen Modul Intelligent Metadata Layer (IML) ist unser Produkt für Partner noch interessanter geworden“, erläutert Bart Schrooten, verantwortlich für die Partnerakquise in der DACH-Region bei M-Files. Mit IML können Drittanwendungen und Datenquellen an M-Files angeschlossen werden. So können alle vorhandenen Dokumente und Datenbestände in M-Files bearbeitet, verknüpft und erweitert werden, ohne dass eine Migration der Daten nach M-Files notwendig wird. „Wir bieten schon heute eine große Bandbreite an Konnektoren an, die kontinuierlich erweitert wird.

Weitere Möglichkeiten für Partner

Auch Channel-Partner können einfach Konnektoren zu bestehenden Altsystemen bauen und damit für ihre Kunden die neuen Möglichkeiten von intelligentem Informationsmanagement mit M-Files erschließen“, so Schrooten weiter.

Als Layer über Datenquellen in Unternehmen sei M-Files auch in Hinblick auf die Anforderungen der Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) ein Problemlöser

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Dr. Stefan Riedl

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Leitender Redakteur