Ab nach draußen mit den Outdoor-Modellen Kameras fürs Frühjahr von Canon, Fujifilm und Sony

Redakteur: Sylvia Lösel

Jetzt legen Canon, Fujifilm und Sony ihre Kamera-Kollektionen für das Jahr 2009 vor. Bei den drei Herstellern leuchten bunte Modelle um die Wette, liegen Outdoor-Funktionen und Superzoom-Objektive im Trend.

Firmen zum Thema

Unter Wasser wird es bunt mit den Outdoor-Modellen Z33 WP von Fujifilm.
Unter Wasser wird es bunt mit den Outdoor-Modellen Z33 WP von Fujifilm.
( Archiv: Vogel Business Media )

Ganz nah heran holt die Finepix S1500 von Fujifilm die Motive. Denn sie verfügt über einen zwölffachen optischen Zoom mit einer Brennweite von 33 bis 396 Millimetern. Dazu gibt es eine doppelte Bildstabilisierung aus mechanischem CCD-Shift und hoher ISO-Empfindlichkeit. Neu ist der so genannte »Tracking Auto Fokus«: Mit dessen Hilfe kann ein bewegtes Motiv ständig fokussiert werden, auch im vollen zwölffachen Zoombereich. Panorama-Funktion, Serienbild-Modus und die automatische Motiverkennung machen das Arbeiten mit der Zehn-Megapixel-Kamera auch für Einsteiger leicht. Ein weiterer Pluspunkt: Die Finepix S1500 arbeitet mit herkömmlichen Mignon-Zellen (AA-Batterien oder Akkus). Die Kamera ist ab sofort verfügbar und kostet 259 Euro (UVP).

Ebenfalls einen zwölffachen optischen Zoom spendiert Canon seiner Powershot SX200 IS und kombiniert diesen mit einer Auflösung von zwölf Megapixeln. Auch hier kommt ein optischer Bildstabilisator zum Einsatz. Canon hat der Kamera außerdem eine HDMI-Schnittstelle spendiert. Eine neue Technologie namens »Motion Detection« schafft es laut Canon, zwischen Kameraverwackelungen und bewussten Bewegungen des Motivs zu unterscheiden und den Autofokus entsprechend einzustellen. Die Kamera ist ab Mitte März verfügbar und kostet 349 Euro (UVP).

Bildergalerie
Bildergalerie mit 14 Bildern

Lächeln mit Sony

In die Reihe der Megazoom-Kameras fügt sich auch Sonys Cybershot DSC-H20 ein. Ihr steht eine Auflösung von zehn Megapixeln zur Verfügung. Das Vario-Tessar-Objektiv deckt mit einem zehnfachen optischen Zoom eine Brennweite von 38 bis 380 Millimetern ab. Lächelautomatik, intelligente Analyse der Aufnahmesituation und die Erkennung bewegter Gesichter sind weitere Features. Das Display ist drei Zoll groß und die Kamera mit doppeltem Verwackelungsschutz ausgerüstet. Die DSC-H20 ist ab April zu einem Preis von 299 Euro verfügbar.

Lesen Sie auf den nächsten Seiten alles über die neue Mittelklasse und die Outdoor-Modelle.

Die Mittelklasse glänzt mit neuen Ideen

Einen dreifachen optischen Zoom und ein Zehn-Megapixel-CCD kombiniert die Finepix Z30. Hier gibt es einen Blog-Modus, mit dem sich die Bilder und Videos unkompliziert weitergeben oder ins Internet stellen lassen. Wert legte Fujifilm hier auf das Styling, daher ist das Gehäuse auf allen Seiten abgerundet. Die Trendsetter-Kamera gibt es ab März in den Farben Pink, Violett, Orange, Weiß und Schwarz für 179 Euro (UVP).

Canon spendiert den Ixus-Modellen 110 IS, 990 IS und 100 IS eine HD-Moviefunktion sowie eine HDMI-Schnittstelle. Alle drei Kameras haben einen Zwölf-Megapixel-Sensor und einen optischen Bildstabilisator. Sie unterscheiden sich beim Zoom und beim Display. Die Ixus 100 IS kommt mit einem dreifachen Zoom aus, die Ixus 110 IS hat einen vierfachen Weitwinkel-Zoom und ein 16:9-LC-Display, die Ixus 990 IS einen Fünffach-Zoom und ein Drei-Zoll-Display. Die 110 IS kostet 339 Euro und ist in den Farben Silber, Gold, Pink und Blau erhältlich. Die Ixus 990 IS kostet 369 Euro (jeweils UVP) und ist nur im Metallic-Look zu haben. Dagegen wartet die Ixus 100 IS in den Farben Silber, Schwarz, Gold und Rot auf und ist für 279 Euro zu haben.

Eine Klasse darunter spielt die Ixus 95 IS mit. Hier ist ein Zehn-Megapixel-CCD eingebaut, das mit einem dreifachen optischen Zoom und optischem Bildstabilisator kombiniert wird. Die Ixus 95 IS gibt es für 249 Euro (UVP) in den Farben Silber, Grau, Blau und Rot ab sofort im Handel.

Dünn und schick

Etwas für’s Auge bietet die T-Klasse von Sony. Die beiden neuen Cybershot-Modelle T90 und T900 kommen wieder mit dem eleganten Schiebeverschluss mit kombinierter Ein- und Ausschaltfunktion. Dazu sind die beiden auch noch sehr dünn gebaut. Die T90 misst an der dünnsten Stelle gerade einmal 1,39 Zentimeter, die T900 ist nur unmerklich dicker. Schick ist bei der T900 auch das große 3,5-Zoll-Display. Die T90 muss mit einem Drei-Zoll-Bildschirm auskommen. Beide Kameras bieten ein Vierfach-Zoom-Objektiv und eine Auflösung von zwölf Megapixeln. Auch die Filmfunktion hat Sony nicht vergessen. Die beiden Kameras filmen in HD und sind im März zu Preisen von 399 Euro (T900) und 329 Euro (T90) zu haben.

Einstiegs-Klasse

Die Einstiegsklasse bei Fujifilm bekommt gleich vierfachen Zuwachs. Alle vier Modelle sind mit einem Zehn-Megapixel-CCD ausgestattet, unterscheiden sich aber beim optischen Zoom. Die Modelle J20 und J25 verfügen über einen dreifachen Zoom, die Kameras J250 und J210 über einen fünffachen Zoom. Auch bei der Displaygröße gibt es Unterschiede. Die J25 und J250 haben ein Drei-Zoll-LCD, die J20 und J210 ein 2,7-Zoll-Display. Während man bei zwei Kameras (J210, J250) die ISO-Einstellung bei reduzierter Auflösung auf bis zu ISO 3.200 hochschrauben kann, ist bei der J25 und der J20 bei ISO 1.600 Schluss.

Die J25 und J20 sind ab sofort erhältlich und kosten 159 beziehungsweise 149 Euro (UVP). Die J250 und J210 wird es ab April geben. Sie werden zu einer unverbindlichen Preisempfehlung von 189 beziehungsweise 169 Euro angeboten.

Canons Einstiegmodelle in der Powershot-Klasse sind die A1100 IS und die A2100 IS. Diese beiden ersetzen die bisherigen Einstiegsmodelle A1000 und A2000. Beide Neulinge verfügen über einen 12-Megapixel-Sensor. Die A2100 IS ist mit einem sechsfachen Zoom und einem Drei-Zoll-Display, die A1100 IS mit einem vierfachen Zoom und einem 2,5-Zoll-LCD ausgerüstet.

Die A2100 IS gibt es mit schwarzem Gehäuse ab März für 249 Euro (UVP), die A1100 IS ist ab sofort in den Farben Blau, Pink oder Silber für 209 Euro (UVP) verfügbar.

Automatik-Funktionen kommen in den Kompakt-Modellen von Sony ganz groß heraus. Gesichtserkennung, Lächelautomatik und automatische Anpassung an die Umgebungsbedingungen – mit diesen Features kann auch der Einsteiger gute Bilder machen. Die beiden Modelle der W-Serie (DSC-W290 und DSC-W270) liefern eine Auflösung von zwölf Megapixeln und haben einen fünffachen optischen Zoom. Die »Kleine« der S-Serie (DSC-S930) bietet zehn Megapixel und einen dreifachen optischen Zoom. Sie kostet 119 Euro (UVP), während die DSC-W290 für 279 Euro und die DSC-W270 für 269 Euro über die Ladentheke gehen sollen.

Was sich die Hersteller für draußen haben einfallen lassen, lesen Sie auf der nächsten Seite.

Outdoor-Modelle

Auch mit einer Fujifilm-Kamera kann man sich ins Abenteuer stürzen. Dafür gibt es jetzt die Outdoor-Variante Finepix Z33 WP. Mit gummierten Tasten, dem griffigen Material des Gehäuses und einer auf Outdoor-Fans ausgerichteten Ergonomie ist sie für das Surfen, Mountainbiking oder für das Skifahren geeignet. Das Zehn-Megapixel-Modell ist mit einem dreifachen optischen Zoom ausgerüstet und in den Farben Grün, Blau, Schwarz, Gelb und Pink erhältlich. Die Kamera kommt im März für 199 Euro (UVP) in den Handel.

Ebenfalls nach draußen zieht es die Powershot D10 von Canon. Sie ist bis zu einer Tiefe von zehn Metern wasserdicht, erschütterungsresistent und staubgeschützt. Für Kraxler oder Schnorchler gibt es umfangreiches Zubehör wie zum Beispiel Schultergurte mit Karabinerhaken. Die D10 verfügt über 12,1 Megapixel Auflösung und über einen Dreifach-Zoom, der mit einem optischen Bildstabilisator ausgestattet ist. Die Powershot D10 ist ab April zu einem Preis von 369 Euro (UVP) verfügbar.

(ID:2019468)