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Netzwerk-Zugangskontrolle

Juniper vereinheitlicht Kontrollfunktionen auf Unternehmensebene

15.11.2006 | Redakteur: Andreas Bergler

Einfügen. Junipers Infranet Controller IC 6000 überwacht als Teil von UAC 2.0 die Netzwerkzugänge
Einfügen. Junipers Infranet Controller IC 6000 überwacht als Teil von UAC 2.0 die Netzwerkzugänge

Mit der Unified Access Control (UAC) 2.0 launcht Juniper eine standardbasierte Zugangskontrolllösung für Netzwerke. Damit schließt der Netzwerkanbieter die letzte Produktlücke in seiner Strategie für Unternehmen mit Zweigniederlassungen.

Übernahme verpflichtet: Nach Junipers Aufkauf von Funk Software, einem Anbieter standardbasierter Netzwerk-Zugangslösungen, vor knapp einem Jahr sollten deren Technologien in die bestehende Unified-Access-Control-Lösung (UAC) so eingebunden werden, dass ein einheitliches, standardbasiertes Zugangskontrollsystem entsteht. Mit UAC 2.0, erklärt Dirk Pfefferle, Area Director Enterprise Central & Eastern Europe, hat Juniper auf seinem Weg, sichere und zuverlässige Kommunikation über ein einzelnes IP-Netzwerk zu realisieren, einen „wichtigen Meilenstein im Bereich der Network Security“ gesetzt.

Investitionsschutz

Besonderen Wert bei der Verschmelzung der eigenen Lösung mit der Funk-Technologie legte Juniper auf die Konformität mit den offenen Spezifikationen 802.1x und Trusted Network Connect (TNC). Gemäß einer Studie von Infonetics werden bereits im nächsten Jahr 55 Prozent aller Unternehmen weltweit Authentifizierungsmechanismen über den Standard 802.1x nutzen. Als anbieterunabhängige Infrastruktur unterstützt UAC 2.0 laut Hersteller deshalb alle bereits in den Unternehmen eingesetzten Switches und Access Points von Drittherstellern.

Damit Unternehmen unbekannten Anwendern über tendenziell unsichere Endgeräte einen sicheren Zugang auch in heterogene Netzwerke verschaffen können, wurde von der Trusted Computing Group mit TNC ein ganzes Paket offener Zugangskontrollstandards entwickelt. Mit dessen Hilfe sollen Juniper-Kunden jetzt auch Schutz vor Netzwerk-Bedrohungen wie Viren, Würmern und Denial-of-Service-Attacken erhalten. TNC ist zugleich Teil der Compliance- und Zugangskontrollstrategie, die Juniper in der kürzlich mit Symantec geschlossenen Kooperation verfolgt.

Flexibilität

Für das zentralisierte Policy-Management dient der „Infranet Controller“, der softwareseitig durch den UAC-Agent und hardwareseitig unter anderem auch durch Junipers Firewalls flankiert wird. Noch bevor ein Anwender, der auf das Netzwerk zugreifen will, eine IP-Adresse zugewiesen bekommt, setzt UAC 2.0 dynamische Zugangskontrollmechanismen in Kraft. So kann UAC 2.0 unter 802.1x bis auf Layer 2 skalieren oder auch in die vorhandene Infrastruktur integriert werden. Die Lösung prüft die Clients sodann hinsichtlich ihrer ursprünglichen Funktionalität auf aktuellen, aktiven Schutz vor Viren, Spy- und sonstiger Malware sowie auf Aktivität der Firewall, des Patch- und Konfigurations-Managements und auf die allgemeine Sicherheit des Betriebssystems. UAC 2.0 mit Infranet Controller Appliances und UAC-Agent soll ab Dezember erhältlich sein. Listenpreise beginnen bei 15 000 US-Dollar für 100 Anwender.

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