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Jeder Fünfte Bundesbürger will einen 3D-Drucker nutzen

| Autor / Redakteur: Ergänzt von Harry Jacob, IT-BUSINESS / Jürgen Schreier

Dr. Bernhard Rohleder: „3D-Drucker haben das Potenzial, dass wir ganz auf unsere individuellen Bedürfnisse zugeschnittene Produkte schnell selbst herstellen können. Das kann unsere Wirtschaft nachhaltig verändern.“
Dr. Bernhard Rohleder: „3D-Drucker haben das Potenzial, dass wir ganz auf unsere individuellen Bedürfnisse zugeschnittene Produkte schnell selbst herstellen können. Das kann unsere Wirtschaft nachhaltig verändern.“ (Bild: VBM-Archiv)

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Jeder fünfte Bundesbürger kann sich vorstellen, einen 3D-Drucker zu nutzen, mit dem am PC entworfene Modelle als reale Gegenstände aus Kunststoff oder anderen Werkstoffen generiert werden können. Unter den 14- bis 49-Jährigen ist sogar jeder Vierte an einem 3D-Drucker interessiert – so eine Umfrage im Bitkom-Auftrag.

3D-Drucker haben das Potenzial, dass wir ganz auf unsere individuellen Bedürfnisse zugeschnittene Produkte schnell selbst herstellen können. Das kann unsere Wirtschaft nachhaltig verändern“, sagt Bitkom-Hauptgeschäftsführer Dr. Bernhard Rohleder.

„Viele Anwendungsmöglichkeiten des 3D-Drucks für Zuhause stecken noch in den Kinderschuhen. Wie schnell Entwicklungen im Hightech-Bereich gehen können, zeigt der Boom bei Tablet Computern, den vor einigen Jahren kaum jemand für möglich gehalten hat.“

CES: Einfache 3D-Drucker auch für Privatpersonen erschwinglich

Einfache 3D-Drucker sind inzwischen auch für Privatpersonen erschwinglich. Auf der International CES in Las Vegas, der weltweiten Leitmesse für Consumer Electronics, die am 7. Januar 2014 startete, stellen verschiedene Hersteller neue Modelle vor.

Zu nennen sind beispielsweise die Anbieter Makerbot und Robo3D, aber auch Service-Dienstleister wie Sculpteo, die Kleinserien fertig gedruckter 3D-Teile herstellen. Unter den ausgestellten 3D-Druckern auf der Consumer Electronics Show sind auch Einsteiger-Geräte, die für unter 500 Euro auf den Markt kommen sollen.

Die meisten aktuellen Drucker fertigen ein Produkt, das als 3D-Modell vom Computer übertragen wird, indem Material schichtweise aufgebaut wird. Dazu wird flüssiger Kunststoff Schicht für Schicht per Spritzdüse auf einer Grundfläche aufgebracht, dann wird die Fläche ganz langsam abgesenkt und die nächste Lage aufgebracht. Am Ende ist das vorher nur digital existierende Produkt entstanden.

3D-Drucker halten Einzug in Copyshops

Viele Drucker unterstützten unterschiedliche Qualitätsstufen, wobei der Druck von mehreren Minuten bis zu einigen Stunden dauern kann. Wer die Anschaffungskosten scheut, findet in immer mehr Städten auch 3D-Drucker in Copyshops, auf denen das eigene Modell gegen Gebühr gedruckt werden kann. Dabei gibt es bei Detailfragen oft auch Hilfestellung.

Die 3D-Modelle für den Druck kann man mit etwas Geschick selbst erstellen – mit Hilfe von teilweise kostenlos erhältlicher Software oder durch den Einsatz von 3D-Scannern, die Gegenstände in digitale Modelle verwandeln. Man kann die Modelle aber auch von verschiedenen Plattformen im Internet herunterladen, auf denen Nutzer von 3D-Druckern ihre Kreationen austauschen. Diese Vorlagen können dann entweder unverändert gedruckt oder am PC an die eigenen Vorstellungen angepasst werden.

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