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Studie von Steria Mummert Consulting zeigt Chancen für Dienstleister

Jede zweite deutsche Firma sieht Potenzial im Outsourcing

02.12.2008 | Autor / Redakteur: Peter Hempel / Dirk Srocke

Noch bleibt deutschen Unternehmen großes Outsourcing-Potenzial.
Noch bleibt deutschen Unternehmen großes Outsourcing-Potenzial.

Deutsche Unternehmen haben ihr Outsourcing-Potenzial noch nicht ausgeschöpft. Das behauptet eine Studie des Consulting- und Marktforschungs-Unternehmens Steria Mummert Consulting. Jede zweite Firma sah in der aktuellen Befragung noch Möglichkeiten, durch ausgelagerte Leistungen Kosten zu sparen und sich aufs Kerngeschäft zu konzentrieren.

Vor allem für das verarbeitende Gewerbe sowie Energie- und Wasserversorger sieht das Unternehmen Steria Mummert Consulting viel Einsparpotenzial durch Outsourcing. Das geht aus der aktuellen Studie »Erfolgsmodelle im Outsourcing« hervor, die das Marktforschungs- und Beratungsunternehmen bis August dieses Jahres bei 512 Fach- und Führungskräften durchgeführt hat.

Firmen haben laut eigenen Angaben Nachholbedarf beim Outsourcing: 57 Prozent der Befragten Unternehmen mit 100 bis 500 Mitarbeitern halten ihr Potenzial noch nicht für ausgeschöpft. Steigt die Unternehmensgröße, steigt auch die Zufriedenheit. In Firmen mit mehr als 5.000 Mitarbeitern ist die Zahl mit nur noch 30 Prozent deutlich geringer.

Zwei von drei Kommunen sehen noch Spielraum zur Auslagerung von Aufgaben. Sie suchen Hilfe bei Spezialisten für bestimmte Themengebiete – es geht ihnen primär um die Verbesserung der Ergebnisse, nicht um die Kostenersparnis.

Bei allen hake es allerdings bei der Umsetzung. »Die Befragten haben erkannt, wie wichtig für sie die Auslagerung von Leistungen ist, hinken aber in der Umsetzung noch hinterher«, liest Rüdiger Kloevekorn, Senior Executive Manager bei Steria Mummert Consulting aus den Untersuchungen heraus. Gerade der Dienstleistungssektor habe noch Schwierigkeiten, sich mit arbeitsteiligen Serviceprozessen anzufreunden. »„In der Produktion ist es dagegen längst üblich, dass die Arbeit auf mehrere Partner verteilt wird.«

Branchenübergreifend sehen nur etwa drei Prozent der Unternehmen überhaupt keine Möglichkeiten mehr, Leistungen an externe Dienstleister abzugeben.

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