Mehrwert für die Händler Jarltech vertreibt Kassensysteme und Auto-ID

Redakteur: Sarah Gandorfer

Bei Spezialdistributor Jarltech dreht sich alles um Kassensysteme und Auto-Id. Dabei versucht er sich von Wettbewerbern abzuheben und seinen Partnern Mehrwerte zu bieten. Dazu gehört ein bisher einzigartiges Konzept die Ware im Namen des Händlers zu verschicken oder Service-Verträge abzuschließen.

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Ulrich Spranger, Gründer und Geschäftsführer von Jarltech
Ulrich Spranger, Gründer und Geschäftsführer von Jarltech

Bei dem in Usingen bei Frankfurt am Main ansässigen Distributor Jarltech geht es recht ruhig zu. Dieser hat sich auf Kassensysteme und Auto-ID spezialisiert. Dabei gibt es das Unternehmen bereits seit 20 Jahren. Aktuell sind dort 120 Mitarbeiter beschäftigt die im laufenden Geschäftsjahr rund 85 Millionen Euro erwirtschaftet haben. Seit 2006 wächst der Spezialdistributor jährlich beim Umsatz um knapp 25 Prozent. Gründer und Geschäftsführer Ulrich Spranger sieht sich sogar als „die Nummer eins in Deutschland“.

Wettbewerber hierzulande sind Bluestar, Scansource und eine Business Unit von Ingram Micro. Doch im Vergleich mit diesen sieht sich Spranger im Vorteil: „Das Unternehmen ist zu einhundert Prozent Eigentümer geführt, so dass wir flexibel handeln können und nicht, wie beispielsweise Ingram oder Bluestar, auf Anweisungen von unserer amerikanischen Mutter warten müssen.“

Eigenmarken

Neben dem Sortiment von Epson, Zebra, Datalogic und Honeywell vertreiben die Usinger mit Metapace und Glancetron auch zwei Eigenmarken. Metapace steht für Barcode-Drucker und -Scanner sowie für Kassendrucker und -schubladen. Glancetron bezeichnet Touchscreen-Monitore. „Mit unseren Eigenmarken wollen wir den Fachhändlern die Chance geben, nicht nur Ware im Sortiment zu haben, die preislich im Internet von Endkunden so einfach mit anderen Geräten vergleichbar ist“, erklärt der Geschäftsführer. Als neue Hersteller hat Jarltech gerade HP, NCR und Getac mit an Bord genommen.

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Händler-Service

Im monatlichen „Jarltech Update“, einem Produkt-Magazin, das sowohl als Online- wie auch als Print-Version zu haben ist, stellt der Spezialdistributor die neuen Hersteller vor, verweist auf die jüngsten Erweiterungen des Produktportfolios oder zeigt in Fallstudien die praktische Anwendungen. Halbjährlich erscheint zudem der „Jarltech Katalog“, ebenfalls in den beiden Varianten print und online. Wer die Usinger einmal persönlich kennenlernen möchte, kann das auf dem Infoforum, der jährlichen Hausmesse tun.

Besonders hervor tut sich Jarltech jedoch beim Thema Versand im Namen der Händler. „Da wir unser ERP-System selber programmiert haben, sind wir flexibel für die Wünsche unserer Reseller“, erläutert Spranger. „Einer davon war die Versandabwicklung im Namen unserer Händler. Dabei können diese ihr eigenes Briefpapier oder ihre Lieferscheine bei uns per PFD hinterlegen, so dass wir dieses für den Versand verwenden. Wir nutzten dafür auch von unseren Partnern individualisierte Klebebänder, sofern sie hinterlegt sind, damit der Endkunde wirklich nicht bemerkt, von wem das Paket stammt. Damit dürften wir die Einzigen auf dem deutschen Markt sein.“

Mit wenigen Klicks

Mit den „Ein-Klick-Service-Verträgen“ können Partner außerdem für jedes der von ihnen erworbenen Geräte mit wenig Aufwand eine Garantieverlängerung sowie einen Vorabtausch-Service vereinbaren. Damit kann der Händler seinem Kunden wiederum einen Mehrwert bieten.

Mit jedem Euro Umsatz, den Reseller mit Jarltech machen, sammeln sie zudem Bonuspunkte, die sie im Bonus-Shop in Prämien einlösen können.

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