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#ITfightsCorona

Jahreskongress des Systemhausverbundes

iTeam greift die großen Systemhäuser an

| Autor / Redakteur: IT-BUSINESS / Sarah Maier / Sarah Gandorfer

Ein Mitgliedskommentar

IT-BUSINESS bat Dominic Sander, geschäftsführender Gesellschafter von Sander Informationssysteme, um einen Kommentar zur neuen Strategie der Kooperation. Er ist seit 2007 iTeam-Mitglied, seit 2008 im Beirat des Verbundes und zudem Gründungs- sowie Board-Mitglied der iTeam-Software-Gruppe. Als Systemhaus-Chef beschäftigt er 25 Mitarbeiter in Lohne bei Oldenburg:

Dominic Sander, geschäftsführender Gesellschafter der Sander Informationssysteme
Dominic Sander, geschäftsführender Gesellschafter der Sander Informationssysteme (Bild: VBM-Archiv)

„Über 6.000 Mitarbeiter an über 300 Standorten, Man-Power für große Projekte und Spezial-Know-How für anspruchsvolle Aufgaben, ein fantastisches Lösungsportfolio, die Leidenschaft inhabergeführter IT-Häuser – und das Wichtigste: die partnerschaftlichen Kundenbeziehungen auf Augenhöhe – Olaf Kaiser hat es hervorragend geschafft, uns Geschäftsführern aufzuzeigen, dass wir uns schon jetzt bei den großen Fünf der Branche mit einreihen könnten. Könnten – wohlgemerkt. Denn was uns bisher fehlt ist die Sichtbarkeit als Verbundgruppe. Kaiser hat uns plausibel dargestellt, dass wir eine Art Dachmarke benötigen. Und es war ergreifend wie nahezu alle Anwesenden sich erhoben, um ihren Willen kundzutun, dabei mitzuwirken.

Ich persönlich bin fest davon überzeugt, dass dies ein richtiger Weg ist, wenn wir nicht in naher Zukunft Marktanteile abgeben wollen. Der Weg wird nicht einfach sein. Und eine der großen Aufgaben der iTeam-Zentrale wird es sein, den „Sack voller Alpha-Flöhe“ – wie wir iTeam-Partner uns gerne selbsterkennend bezeichnen – noch weiter miteinander zu vernetzen als bisher.

Für uns iTeam-Partner bedeutet dies, dass wir mehr als bisher zu Kompromissen bereit sein sollten – insbesondere was die Außendarstellung jedes Einzelnen angeht – und dass wir sowohl Zeit als auch Geld investieren werden, um unsere Sichtbarkeit auf das notwendige Niveau zu heben. Dazu kommt, dass eine gemeinsame Dachmarke nur funktionieren wird, wenn wir auch in den Bereichen Prozesse, Logistik, Beschaffung, Vertragswesen und Fortbildung noch mehr zusammenarbeiten als bisher.

Der Weg ist ein Richtiger. Der erste Schritt ist getan. Nicht jeder Kollege wird mitgehen – aber ich kann alle nur ermutigen – insbesondere die, die in Köln nicht mit dabei sein konnten: Kommt mit auf die Reise!“ □

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