Keine Technik, dafür viele Impulse für Systemhaus-Entscheider

iTeam erklärt auf dem Jahreskongress, wo es lang geht

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Schwerpunkt für 2011

Am Vorabend zu der Veranstaltung traf sich der Beirat. Was hier besprochen wurde, erfuhren und diskutierten die Kongressteilnehmer in der Tacheles-Runde. Dabei ging es hauptsächlich um die Verbundstrategie, welche Olaf Kaiser kurz zusammenfasst: „Wir haben zwei Schwerpunkte für 2011. Erstens die Partner in Richtung Endkunde mit Marketing-Aktionen und beim Vertrieb zu unterstützten. Zweitens, Impulse zur Unternehmensführung zu geben.“ Letzteres spiegelte sich im Programm des Kongresses wider. Die Vorträge besetzten bewusst strategische statt technische Felder. Die Zentrale kam deshalb auch dem Wunsch der Mitglieder nach einem Persönlichkeits-Workshop von Dr. Jens Tomas nach, der die ersten dreieinhalb Stunden des zweiten Tages füllten. Auch ein erstes Pilotprojekt im vergangenen Jahr, ein Workshop für iTeam-Systemhaus-Entscheider durchgeführt von der Synacademy die zur Mutterkooperation Synaxon gehört, stieß auf positives Feedback und soll wiederholt werden.

Veranstaltungsmanager für die Partner

Weitaus umfangreicher gestaltet sich der erste Schwerpunkt. Die in der Vergangenheit versuchten Methoden zur Vertriebsunterstützung, wie von der Zentrale organisierte regionale Vertriebsmitarbeiter oder Telesales, haben sich als wenig erfolgreich herausgestellt. „Jetzt setzen wir auf Endkundenveranstaltungen die wir beim Partner durchführen“, erläutert Kaiser das neue Konzept. Dabei kümmert sich die iTeam-Zentrale um Ort, Agenda, Referenten, Einladungen, eine Buchungsplattform und einen Sponsoring-Partner von Herstellerseite. Das alles ist kostenlos für die Mitglieder, die allerdings eine erforderliche Mindestzahl von 30 Endkunden zusammenbringen müssen. Zudem erhält das Systemhaus eine Bezuschussung für das Catering und die Event-Aktion. Egal, ob dies für ein einzelnes Systemhaus oder einen Zusammenschluss von Partnern geschieht. Beispielsweise haben sich im Mai acht iTeam-Systemhäuser aus Hannover zusammengeschlossen, die bei einem ADAC-Fahrsicherheit-Training ihre erhofften 100 Kunden auch über IT-Security informieren wollen.

„Die Partner haben selbst keine Ressourcen so etwas zu stemmen und beurteilen dieses Instrument als sehr vorteilhaft“, so der iTeam-Geschäftsführer. Auf seinem und dem Programm der Regionalleiter steht heuer zudem ein persönlicher Besuch bei jedem der 263 Partner. Im ersten Quartal waren sie bereits bei 60 Mitgliedern. „Das Ergebnis dieser persönlichen Gespräche spigelt sich auch in der im Vergleich zum vergangenen Jahr gestiegenen Teilnehmerzahl des Kongress wieder“, führt Kaiser aus. „Außerdem werden die Partner so aktiviert. Das sehen wir an vermehrten Anfragen nach Partnern für gemeinsame Aufträge. Können diese Suchanfragen gelöst werden, gibt das wiederum mehr Umsatz für unsere Mitglieder.“

Lesen Sie auf der nächsten Seite, wie die B2B-Marktplattform Synmarket von iTeam genutzt wird.

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