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Vernetzung virtuell und real

iTeam auf China-Trip

| Autor: Wilfried Platten

Vorne Reisfeld, hinten Boom-Town: die zwei Gesichter des chinesischen Silicon Valley.
Vorne Reisfeld, hinten Boom-Town: die zwei Gesichter des chinesischen Silicon Valley. (Bild: © Cozyta - Fotolia.com)

Eine Woche im Reich der Mitte: Eine exklusive Gruppe von iTeam-Mitgliedern durfte sich vor Ort einen Eindruck vom „chinesischen Silicon Valley“ zwischen Hongkong und Shenzhen machen.

Das Kernthema der iTeam unter der anderthalbjährigen Ägide von Frank Roebers ist die Vernetzung. Der hauptberufliche Synaxon- und nebenberufliche iTeam-Chef sieht sie als wichtigste Triebfeder und Arbeitsgrundlage der Verbundgruppe: „iTeam hat sich in den letzten 18 Monaten sehr stark konzentriert auf die Vernetzung der Partner untereinander. Die Verbundgruppe lebt davon, dass sich die Partner auf den unterschiedlichen Plattformen zum Austausch treffen.“

Allerdings sind das in der Regel keine eigenen Plattformen, sondern verschiedene Facebook-Gruppen, etwa für die Geschäftsführer oder Techniker der iTeam-Partner. „Da ist teilweise sehr hohe Last auf der Leitung, im positven Sinne“, beschreibt Alexander Gierden, Geschäftsführer von Bitnet in Essen, die aktuelle Traffic-Lage.

Virtuell und real

Neben den virtuellen Kommunikationskanälen werden auch die real-physischen Begegnungsformate gefördert. „Der Nasen-Faktor ist halt nach wie vor wichtig“, so Roebers. Gegenüber 2014 stieg beispielsweise die Zahl der Jahreskongress-Teilnehmer von 102 auf 134 im Jahr 2016, bei den Systemhausgesprächen liegt das Verhältnis für den gleichen Zeitraum bei 93 zu 108, wobei das Jahr 2016 ja noch nicht abgeschlossen ist. Für die im November stattfinden Systemhausgespräche werden in München nochmals rund 130 iTeam-Partner mit circa 250 Teilnehmern erwartet – plus Hersteller und Lieferanten.

Bei einem weiteren neuen Format, den Experten- oder Focusgruppen, liegt die inhaltliche Konzentration auf den Themen Rechenzentrum, IT-Sicherheit und Software. Dabei trifft man sich in der Regel zweimal jährlich. Es mag erstaunen, dass das Megahype-Thema Cloud hier nicht auftaucht. Indirekt ist es aber immer präsent: „Die Rechenzentrumsgruppe hat eine hochvalide Szenario-Rechnung erstellt, wie man als IT-Mittelständler noch mit Anbietern wie AWS mithalten kann.“

Im Ergebnis berichten Mitglieder von Umsatzanteilen bis zu 70 Prozent, die über die iTeam-internen Kontakte generiert werden. Der wichtigste Mehrwert ist für Alexander Gierden aber der Knowhow-Austausch: „Ich kann innerhalb der iTeam auf ein solches Füllhorn an Fachleuten zurückgreifen, dass sich mein fast fünfstelliges jährliches Investment dafür lohnt.“

Kurz vor der Grenze

Für neue Kandidaten wird der Zutritt zunehmend schwerer. Mit fast 380 Mitgliedern ist die selbstgewählte Obergrenze von 400 Partnern fast erreicht:„Daran wird auch nicht gerüttelt. Wir machen seit neun Monaten keinen Vertrieb mehr, akquirieren also nicht mehr aktiv neue Partner“, so Roebers. Zudem darf jeder iTeam-Partner sein Veto gegen einen Neuzugang einlegen. Das ist allerdings kein automatisches Ausschlusskriterium sondern wird zum Fall für den Beirat. „In der Pipeline haben wir durchschnittlich fünf ernsthafte, potenziell geeignete Kandidaten pro Monat. Dazu kommt, dass einige Regionen bereits dicht sind. Um hier noch aufgenommen zu werden braucht es sowohl eine Empfehlung durch einen iTeam-Partner als auch das Einverständnis aller anwesenden Partner auf dem Regionaltreffen.“

Es geht aber auch anders herum: „Ein bis zweimal im Jahr müssen wir zusammen mit dem iTeam-Beirat auch Kündigungen aussprechen, wenn Mitglieder gegen den Ehrenkodex verstoßen haben.“

Ergänzendes zum Thema
 
Die Neuerungen 2016

Im Reich der Mitte

Höhepunkt des Jahres war die erste iTeam-Bildungsreise. Es ging ins Perlfluß-Delta, die Boom-Region der chinesischen IT-Industrie: „Wir waren unter anderem in Shenzhen, wo wir einen Blick in das Innerste von Huawei werfen durften, und im Science-Park in Hongkong. Extrem beeindruckend." Ein Urteil, dass die mitreisenden Partner offensichtlich teilen. Ihre Note für den Trip: 1,1.

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