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Autotask-Studie

IT-Sicherheit hat mehr Priorität als die Cloud

| Autor / Redakteur: IT-BUSINESS / Heidi Schuster / Heidemarie Schuster

Für 52 Prozent der Befragten Unternehmen haben cloudbasierte Anwendungen Priorität.
Für 52 Prozent der Befragten Unternehmen haben cloudbasierte Anwendungen Priorität. ( © graphit - Fotolia)

Laut einer Studie von Autotask hat Sicherheit für Kunden von IT-Dienstleistern in diesem Jahr höchste Priorität. Damit landet dieses Thema auf Platz eins noch vor der Unterstützung cloudbasierter Anwendungen und dem Mobile Device Management.

Bei der diesjährigen Benchmarking-Studie von Decision Tree Labs, die im Auftrag von Autotask durchgeführt wurde, wurden 1.300 IT-Dienstleister aus den USA, Australien und Europa befragt. Im Fokus standen unter anderem Pläne für Neueinstellungen, Stundensätze und die wichtigsten Nachfragetreiber.

Nachfrage nach IT-Dienstleistungen

Die Ausweitung von Cloud- und gehosteten Anwendungen steigert der Studie zufolge die Nachfrage nach IT-Dienstleistungen am stärksten. Die zweit- und drittwichtigsten Einflussfaktoren sind mobile Konnektivität und Always-on-Umgebungen. Das Marktforschungs-Institut Forrester Research sagt voraus, dass die Ausgaben für Cloud-Software, Plattform- und Infrastruktur-Dienstleistungen von heute 28 Milliarden auf 258 Milliarden US-Dollar im Jahr 2020 wachsen werden. Das beträgt laut Autotask 45 Prozent der Gesamtausgaben für IT-Dienstleistungen.

„Für Managed Services Provider stellt die Cloud eine große Chance dar“, sagt Len DiCostanzo, Senior Vice President Communitiy und Business Development bei Autotask. „Um von der Entwicklung profitieren zu können, müssen sich IT-Dienstleister auf die Erweiterung ihrer Managed-Services-Angebote konzentrieren. Das Berücksichtigen von Cloud-Services, die Steigerung der Sicherheit und die Weiterentwicklung des eigenen Geschäftsmodells hin zu mehr Beratung sind dabei essentiell.“

Wachstum in Sicht

Die Autotask-Studie ergab außerdem, dass IT-Unternehmen in diesem Jahr mit Wachstum rechnen. Knapp 90 Prozent der befragten Unternehmen gehen von steigenden Umsätzen aus, wobei diese teils deutlich ausfallen: 32 Prozent erwarten Umsatzsteigerungen von 15 bis 25 Prozent, 21 Prozent erwarten 25 bis 75 Prozent und sechs Prozent gehen sogar von 75 bis 100 Prozent aus. Darüber hinaus planen 46 Prozent der IT-Dienstleister mehr Neueinstellungen und 25 Prozent mehr Outsourcing als im Vorjahr, um das Wachstum umsetzen zu können.

Prioritäten

54 Prozent der befragten IT-Unternehmen gaben zudem an, dass Sicherheit ganz oben auf der Prioritätenliste ihrer Kunden steht, gefolgt von der Unterstützung cloudbasierter Anwendungen (52 Prozent), dem Mobile Device Management (46 Prozent) und dem Datenmanagement (45 Prozent).

Mehr Geld

Auch die Stundensätze scheinen zu steigen: Im Vergleich zu der Studie aus 2013 ist der Anteil der Unternehmen, die einen Stundensatz von 100 bis 150 US-Dollar berechnen von 51 Prozent auf 62 Prozent gestiegen.

Abrechenbare Zeit

64 Prozent der IT-Unternehmen verlieren bis zu 20 Stunden pro Monat durch Aufgaben, die automatisiert, eliminiert oder rationalisiert werden können, so Autotaks. Dazu gehören mehrfache Dateneinträge, fehlerhafte Rechnungsstellung, suboptimale Planung, Vor-Ort-Wartung und die Wartung unterschiedlicher Systeme. Verlieren sie bei jeder dieser fünf Aufgaben 20 Stunden pro Monat, ergibt dies bei einem Stundensatz von 125 US-Dollar einen Verlust von 15.000 US-Dollar pro Monat beziehungsweise 180.000 US-Dollar pro Jahr. □

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