Aktueller Channel Fokus:

Storage&DataManagement

Fachkräfte finden

IT-Fachkräftemangel: in überfischten Gewässern Angeln

| Autor / Redakteur: Ricardo Corominas / Heidemarie Schuster

Eine klassische Stellenausschreibung führt häufig nicht zum großen Mitarbeiter-Fang.
Eine klassische Stellenausschreibung führt häufig nicht zum großen Mitarbeiter-Fang. ( © Unclesam - Fotolia)

Der Mangel an Fachkräften wirkt sich auf Systemhäuser und IT-Unternehmen besonders stark aus. Vor allem mit Blick auf die zunehmende Spezialisierung von Anforderungsprofilen gleicht die Suche nach geeigneten Mitarbeitern in dieser Branche dem Angeln in überfischten Gewässern.

Um IT-Fachkräfte zu finden, sind professionelles Equipment und neue Strategien gefragt, um trotz widriger Bedingungen „einen guten Fang“ bei der Personalsuche zu machen. Immer mehr Unternehmen in der Branche finden diese Unterstützung bei spezialisierten Personalberatungen. Sie helfen bei einer zielgenauen Mitarbeitergewinnung, die den jeweiligen finanziellen Handlungsspielräumen im Bereich Human Resources gerecht werden.

Herausforderungen für IT-Arbeitgeber

Vor allem Systemhäuser benötigen angesichts zunehmender Projektorientierung und Flexibilisierung ihres Geschäfts mehr Bewerber, die bereit sind, in befristeten Projekten zu arbeiten.

Um den fachspezifischen Anforderungen ihrer Kunden entsprechen zu können, werden immer mehr Spezialisten gesucht – etwa für die besonderen IT-Architekturen im öffentlichen Dienst oder in großen Konzernen. Idealerweise bringt ein Mitarbeiter bereits Erfahrung im jeweiligen Einsatzgebiet mit – ebenso wie entsprechende Zertifikate für die erforderlichen Anwendungen.

Vor allem für kleinere Unternehmen wird diese Entwicklung zusehends zum Problem, denn die Suche nach geeigneten Mitarbeitern bindet enorme Ressourcen. Nur wenige können sich ein großes Recruiting-Team leisten. Oft sind kaum freie Kapazitäten für eine aktive Bewerberansprache vorhanden. Hinzu kommt die Problematik, dass auch Personaler im IT-Bereich mit der zunehmenden Spezialisierung umgehen und sich entsprechend in immer mehr Einsatzgebiete einarbeiten müssen.

In der Regel bleibt es bei vielen Arbeitgebern daher bei der klassischen Stellenausschreibung – verbunden mit der Hoffnung, dass genau der richtige Kandidat sich angesprochen fühlt. Bei dieser Art des Recruitings erleiden die Unternehmen hohe Streuverluste.

Der Erfolg der Mitarbeitergewinnung in der IT-Branche liegt daher vor allem im sogenannten Active Sourcing. Gemeint ist damit die bewusste Bewegung weg von einer am Arbeitsmarkt lange geübten Konsumentenhaltung hin zu einer aktiven Bewerberansprache.

Mehr zum Active Sourcing lesen Sie auf der nächsten Seite.

Ergänzendes zum Thema
 
Zum Autor

Inhalt des Artikels:

Kommentare werden geladen....

Sie wollen diesen Beitrag kommentieren? Schreiben Sie uns hier

Der Kommentar wird durch einen Redakteur geprüft und in Kürze freigeschaltet.

Anonym mitdiskutieren oder einloggen Anmelden

Avatar
Zur Wahrung unserer Interessen speichern wir zusätzlich zu den o.g. Informationen die IP-Adresse. Dies dient ausschließlich dem Zweck, dass Sie als Urheber des Kommentars identifiziert werden können. Rechtliche Grundlage ist die Wahrung berechtigter Interessen gem. Art 6 Abs 1 lit. f) DSGVO.
  1. Avatar
    Avatar
    Bearbeitet von am
    Bearbeitet von am
    1. Avatar
      Avatar
      Bearbeitet von am
      Bearbeitet von am

Kommentare werden geladen....

Kommentar melden

Melden Sie diesen Kommentar, wenn dieser nicht den Richtlinien entspricht.

Kommentar Freigeben

Der untenstehende Text wird an den Kommentator gesendet, falls dieser eine Email-hinterlegt hat.

Freigabe entfernen

Der untenstehende Text wird an den Kommentator gesendet, falls dieser eine Email-hinterlegt hat.

copyright

Dieser Beitrag ist urheberrechtlich geschützt. Sie wollen ihn für Ihre Zwecke verwenden? Infos finden Sie unter www.mycontentfactory.de (ID: 43029078 / Personalführung)