Distri-Award
– Jetzt zur Umfrage!

Suchen

Hören, was die ITK-Branche bewegt – Folge 28 IT-BUSINESS Podcast: Büro 4.0

Nicht nur das Homeoffice, sondern auch das Büro wird durch die Covid-19-Pandemie revolutioniert. Doch der Weg zum digitalen Büro hat nicht nur Auswirkungen auf die Führungskultur, sondern auch auf die Raumgestaltung in Unternehmen.

Firmen zum Thema

Der IT-BUSINESS Podcast informiert schnell und unterhaltsam über die spannendsten Themen der Schlüsselbranche der Digitalisierung.
Der IT-BUSINESS Podcast informiert schnell und unterhaltsam über die spannendsten Themen der Schlüsselbranche der Digitalisierung.
(Bild: Vogel IT-Medien)

Wer kennt das nicht: Es ist einer dieser Tage, an dem die Arbeit nicht wie sonst von der Hand geht und die benötigte Kreativität zu wünschen übrig lässt. Das penetrante Klingeln der zahlreichen Telefone im Großraumbüro, der stetige Strom an vorbeilaufenden Kollegen und der plötzlich, aber heftig einsetzende Geruch von Knoblauch – der Kollege verbringt seine Mittagspause am Schreibtisch nebenan – tun ihr Übriges. An konzentriertes Arbeiten ist heute nicht zu denken.

Großraumbüros bieten durchaus Vorteile: sie fördern die Kommunikation und steigern das Gemeinschaftsgefühl im Team. Doch die Nachteile sind nicht von der Hand zu weisen. Rückzugs- und kleinere Aufenthaltsräume mit einer ruhigen Arbeitsatmosphäre sollten daher verfügbar sein.

Die Raumgestaltung in Büros ist somit wichtiger als vermutlich viele Unternehmen wissen. Und die Covid-19-Pandemie trägt kräftig zu einem Umdenken in Sachen Bürogestaltung bei. Sie wirkt als Katalysator, als Beschleuniger des Modern Workplace, der bereits seit Jahren in aller Munde ist.

Katrin Neuendorf ist Expertin für New Work und Digitalisierung am Arbeitsplatz bei 4New Work.
Katrin Neuendorf ist Expertin für New Work und Digitalisierung am Arbeitsplatz bei 4New Work.
(Bild: Copyright:closeup-photography.de)

Haben Unternehmen weltweit nun die Vorteile von Homeoffice erkannt, ist es jetzt an der Zeit, sich Gedanken über hybrides Arbeiten zu machen. Denn so langsam aber sicher kehren auch zahlreiche Mitarbeiter wieder in ihre Büroräume zurück. Aufgrund dessen sind nicht nur Regelungen für das Homeoffice, sondern auch Anpassungen in der Gestaltung von Büros notwendig. Denn Arbeit stellt heute andere Anforderungen als noch vor der Pandemie.

Die Gestaltung der passenden Arbeitskultur, die Definition der Rahmenbedingungen für hybrides Arbeiten und die Frage, welchen Einfluss die Bürogestaltung in Zukunft auf unsere Arbeitsweisen haben wird, erzählen uns Katrin Neuendorf, Gründerin der Unternehmensberatung 4 New Work, und Daniela Störzinger, Innenarchitektin bei About Human Office, in der aktuellen Episode des IT-BUSINESS Podcasts.

Daniela Störzinger, Innenarchitektin bei About Human Office
Daniela Störzinger, Innenarchitektin bei About Human Office
(Bild: About Human Office / Marc Oder)

Zu Hören gibt es den IT-BUSINESS Podcast aktuell auf Spotify, Deezer, iTunes, Google Podcasts und YouTube. Also hören Sie gleich rein, hier direkt auf der Seite, oder abonnieren Sie den Podcast am besten bei Podigee oder SoundCloud.

Weiterführende Artikel

  • Die Coronakrise verändert den Arbeitsplatz – Homeoffice, Videokonferenzen, virtuelle Meetings und keine Bürotower mehr in Großstädten: Die Corona-Pandemie läutet ein neues Zeitalter des „hybriden Arbeitens“ ein. So das Ergebnis des „Hybrid Working Reports“ von Poly.
  • Home Office oder doch Großraumbüro? – Der moderne Arbeitsplatz ist überall: am Schreibtisch zu Hause, vor dem Laptop im Café oder noch ganz klassisch im Bürogebäude. Wer jedoch die Qual der Wahl hat, entscheidet sich laut einer Studie des Bitkom für das Büro. Gleichzeitig fordert jedoch die Hälfte aller Angestellten einen gesetzlichen Anspruch auf Home Office.
  • Wenn die Krise geht, bleibt der Modern Workplace – Der Arbeitsplatz von heute ist modern, flexibel und digital. Insbesondere durch die Maßnahmen während der Coronakrise hat der Modern Workplace an Bedeutung gewonnen und Arbeitsmodelle beziehungsweise die komplette Arbeitswelt wurden auf den Kopf gestellt.
  • Die Tücken des Großraumbüros – Arbeitnehmer verbringen circa ein Drittel ihres Lebens im Büro. Daher ist es wichtig, dass Arbeitgeber Räume schaffen, in denen sich die Beschäftigten wohlfühlen, entfalten und produktiv sein können.
  • Ausstattung für das Homeoffice oft unzureichend – Eine Studie von Asus deckt auf, dass die Mehrheit der Arbeitnehmer, die normalerweise einer Bürotätigkeit nachgehen, nicht ausreichend oder optimal mit mobilen Endgeräten ausgestattet ist, die für Homeoffice nötig sind. Dennoch plant nur ein Fünftel der Unternehmen, zukünftig mehr in für das Homeoffice notwendige Ausstattung zu investieren.
  • Remote Work: Führungskräfte gelassen und optimistisch – Laut der Riverbed Future of Work Global Survey 2020 sehen Führungskräfte den weitreichenden Wandel hin zur Remote Work gelassen und optimistisch. Die Umfrage macht jedoch deutlich, dass die große Mehrheit der Unternehmen zu Beginn der Covid-19-Pandemie nicht gut vorbereitet war.
  • Datenschutz im Homeoffice – Das Homeoffice ist im Alltag von Millionen von Arbeitnehmern Thema der Stunde. In den offiziellen Richtlinien zum Datenschutz ist allerdings immer noch in leicht angestaubter Sprache vom „Telearbeitsplatz“ die Rede. Doch worauf müssen Arbeitgeber und -nehmer jetzt achten?
  • So gelingt der Wandel zum digitalen Arbeitsplatz – „New Work“ oder „Modern Workplace“ – für den Arbeitsplatz der Zukunft gibt es viele Begriffe. Hinter den Begriffen steckt mehr als nur Technik. Das richtige Mindset, ein offener Führungsstil sowie Einfühlungsvermögen werden ebenfalls benötigt.

(ID:46871933)

Über den Autor

 Sarah Böttcher

Sarah Böttcher

Online CvD & Redakteurin