13 Milliarden Euro plus Zinsen

Irland will Apple-Milliarden einsammeln

| Autor / Redakteur: dpa / Sylvia Lösel

Irland will sich nun doch um die Steuer-Nachzahlung von Apple kümmern und das Geld einfordern.
Irland will sich nun doch um die Steuer-Nachzahlung von Apple kümmern und das Geld einfordern. (Bild: Pixabay)

Irland will nun doch die ausstehenden Steuermilliarden vom iPhone-Hersteller Apple einfordern. Der Technologie-Riese bereits 2016 von der EU-Kommission zu einer Nachzahlung aufgefordert worden. Zuletzt ging das Verfahren an den Europäischen Gerichtshof.

Im Streit um Steuervorteile für multinationale Konzerne will Irland nach langem Zögern ausstehende Steuermilliarden des iPhone-Herstellers Apple einfordern. Das Land wolle seinen Verpflichtungen beim Einsammeln der Gelder nachkommen, sagte Finanzminister Paschal Donohoe am Montag in Brüssel.

Die EU-Kommission hatte in der Sache zuletzt juristische Schritte gegen Irland vor dem Europäischen Gerichtshof eingeleitet. Grund war die seit mehr als einem Jahr andauernde Weigerung des Landes, von dem US-Technologiekonzern bis zu 13 Milliarden Euro plus Zinsen zurückzufordern.

Einer Entscheidung der EU-Wettbewerbshüter vom vergangenen Jahr zufolge profitierte Apple in Irland jahrelang von unzulässigen Steuervergünstigungen. Nach den EU-Beihilfevorschriften sind gezielte Steuervorteile für einzelne Unternehmen aber unzulässig. Irland und Apple bestreiten die Vorwürfe und wehren sich gegen die Entscheidung

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