Kult-Smartphone nun auch bei den europäischen Nachbarn erhältlich iPhone 4S in 22 weiteren Ländern am Start

Redakteur: Harry Jacob

Trotz der guten Absatzzahlen in den bislang sieben Ländern, in denen das iPhone 4S verfügbar ist, hat Apple den Marktstart in weiteren Ländern pünktlich umgesetzt. Auch Samsung konnte die geforderten Verkaufsverbote nicht durchsetzen.

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Das Apple iPhone 4S ist jetzt in fast ganz Europa erhältlich.
Das Apple iPhone 4S ist jetzt in fast ganz Europa erhältlich.

Wie schon zuvor in den USA und Deutschland, gab es auch in der Schweiz und in Österreich vergangenen Freitag lange Schlangen vor den Verkaufsstellen für das Apple iPhone 4S. Hier und in 20 weiteren Ländern ist das Kult-Smartphone nun ebenfalls offiziell verfügbar. Deutsche Händler haben also nun keinen „Standort-Vorteil“ mehr, der denen ein oder anderen Kunden bislang über die Grenze trieb.

Der Verkauf des iPhone 4S startete am 14. Oktober in den USA und Kanada, in Deutschland, Frankreich und England, sowie in Japan und in Australien. Nun kam auf dem amerikanischen Kontinent Mexiko hinzu, im asiatisch-pazifischen Raum lediglich der Stadtstaat Singapur, aber 20 Staaten in Europa: Belgien, Dänemark, Estland, Finnland, Holland, Irland, Italien, Lettland, Liechtenstein, Litauen, Luxemburg, Norwegen, Österreich, Schweden, Schweiz, Slowenien, Spanien, Slowakei, Tschechien und Ungarn.

Rekorde nochmals übertroffen

Wie Apple mitteilte, sind bereits in den ersten drei Verkaufstagen mehr als vier Millionen Geräte abgesetzt worden, mit zwei bis drei Millionen war gerechnet worden. Dass die Werte des Vorgängermodells iPhone 4 spielend übertroffen wurden, lag zum einen daran, dass diesmal keine exklusiven Vertriebspartnerschaften mit Providern geschlossen wurden, zum anderen startete Apple den Verkauf nicht nur in den USA sondern noch in sechs weiteren großen Märkten, darunter Deutschland.

Doch diese guten Zahlen machen sich erst im vierten Quartal des Kalenderjahres bemerkbar. Im dritten Quartal hatte Apple Federn lassen müssen und konnte nur noch 17,1 Millionen Geräte absetzen – natürlich waren die Kunden kurz vor dem Start des neuen Modells zurückhaltend gewesen.

Im Clich mit Samsung

So konnte Samsung im Herbst die Marktführerschaft bei Smartphones übernehmen. Die Kreaner hatte ihren Absatz um fast 44 Prozent auf 27,3 Millionen Smartphones steigern konnte, wie die Marktforscher von IHS iSupply meldeten. Sie erwarten im vierten quartal ein Kopf-an-Kopf-Rennen: Apple ist beflügelt von den Auslieferungen des iPhone 4S, und auch Samsung baut die Produktpalette stetig aus, wie beispielsweise vorigen Freitag mit dem Smartphone Samsung Galaxy Note.

So ist es nicht verwunderlich, dass der Wettbewerb mit harten Bandagen geführt wird – auch vor Gericht. Apple konnte beispielsweise gerade noch ein Verkaufsverbot für das iPhone 4S in Italien verhindern. Doch am 16. Dezember wird weiter verhandelt, und daneben hat Apple noch verschiedene Klagen von Samsung in Japan, Australien und anderen Ländern am Hals.

Umgekehrt konnte Apple unter anderem in Deutschland und Australien ein Verkaufsverbot für den iPad-Konkurrenten Samsung Galaxy Tab 10.1 erreichen. Auch in den Niederlanden unterlag Samsung dem Konkurrenten – drei Smartphones müssen überarbeitet werden, sonst wird auch für diese ein Verkaufsverbot wirksam.

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