Apple lädt zum Launch-Event am 7. März iPad 3 wird kommende Woche vorgestellt

Redakteur: Harry Jacob

Eigentlich ist es nur eine kryptische Einladung von Apple. Doch alle sind sich einig: Mittwoch kommender Woche erblickt das iPad 3 das Licht der Welt – das vielleicht aber auch „nur“ iPad 2 HD heißt.

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Ist dies eine Vorschau auf ein iPad 3 mit hochauflösendem Retina-Display?
Ist dies eine Vorschau auf ein iPad 3 mit hochauflösendem Retina-Display?

„Wir haben etwas, das Sie wirklich sehen müssen. Und berühren“ – diese Einladung von Apple elektrisierte gestern sämtliche Redaktionen rund um den Globus. Denn das Bild, das die Einladung ziert, deutet darauf hin, dass die nächste Generation des iPad vorgestellt wird. Darauf deutet auch der Veranstaltungsort hin: im Yerba Buena Center for the Arts in San Francisco wurden auch schon das erste iPad und das iPad 2 vorgestellt.

Und noch ein weiteres Indiz, dass sich ein neues iPad ankündigt, haben us-amerikanische Redateure ausgemacht. Denn die ersten Händler haben den Preis für das iPad 2 gesenkt, um 50 bis 70 Dollar. Möglicherweise hat Apple die Vertriebspartner also schon vorab informiert. Angeblich startet der Verkauf in den USA am 9. März.

Details gibt es erst am 7. März

Parallel zur CeBIT wird Apple also sein neues Produkt der Öffentlichkeit präsentieren. Die Keynote startet am 7. März um 19 Uhr unserer Zeit. Wie üblich gibt es vom Hersteller selbst keinerlei Informationen, mit welchen Neuerungen oder Spezifikationen das Gerät versehen ist.

Doch die Apple-Gemeinde ergeht sich in ausführlichen Spekulationen. Als ausgemacht gilt, dass die Auflösung des Displays glatt vervierfacht wird, auf künftig 2.048 x 1.536 Pixel statt der bislang gebotenen 1.024 x 768 Pixel. Die Vergrößerung um den Faktor 2 sowohl in der Breite wie in der Höhe sei der einzig gangbare Weg, um Icons und Darstellungen der bisherigen Apps vernünftig auf eine höhere Auflösung zu skalieren, so das Argument der Befürworter.

Wunsch und Wirklichkeit

Weniger einig ist sich die Apple-Szene, wenn es um die „inneren Werte“ geht. Mehr Arbeitsspeicher und ein schnellerer Chip sollte auf jeden Fall enthalten sein. Doch setzt Apple schon auf den Vier-Kern-Trend oder kommt noch mit einer Zwei-Kern-CPU? Es kursieren Abbildungen eines A5X-Prozessors im Internet. Falls diese echt sind, würde es sich wohl um einen Dual-Core-ARM-Prozessor handeln, der etwas leistungsfähiger ist als der des iPad 2 und des iPhone 4S.

Angesichts der Erfahrungen beim iPhone, das zuletzt mit dem Modell 4S statt der erwarteten Modell-Nummer 5 aufwartete, gibt es auch Stimmen, die ein „iPad 2 HD“ statt des iPad 3 für möglich halten. Auch dies würde zu einer A5X-CPU passen.

Andererseits gibt es auch Stimmen, dass neben der neuen iPad-Generation auch AppleTV ein Update erfährt. Möglicherweise gehört der A5X-Chip also gar nicht in das iPad. Denn auch Bilder eines angeblicher angeblichen A6-CPU sind auf den einschlägigen Websites zu finden.

Kommt das LTE-iPad?

Eine Ausstattung mit dem Mobilfunkstandard der vierten Generation, LTE, wird immer wieder ins Gespräch gebracht. Diese könnte der Grund sein für hartnäckige Gerüchte, das nächste iPad sei wieder etwas dicker als sein Vorgänger. Denn die LTE-Chipsätze brauchen bislang noch deutlich mehr Energie als andere Kommunikationsstandards. Demensprechend müsste Apple deutlich leistungsfähigere Akkus verwenden – und die brauchen mehr Platz.

Bei der Einführung des iPhone 4S war ebenfalls schon über eine LTE-Ausstattung. Mit Verweis auf den Energieverbrauch und die mangelnde Netzabdeckung war damals die Entscheidung Apples erklärt worden, darauf zu verzichten. Inzwischen schreitet der Netzausbau voran, und LTE entwickelt sich im Premium-Segment von Tablets und Smartphones zum „must have“.

Weitere Diskussionen drehen sich um die Frage, ob Apple die integrierte Kamera auf bis zu acht Megapixel verbessert und die Frontkamera für 1080p-Videoaufnahmen ausgelegt ist, ob die 2010 patentierte Gesichtserkennung integriert ist, die ein Zugangs-Passwort überflüssig machen könnte, und ob die Spracherkennung Siri auch den Weg auf das iPad findet.

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